Otto Waalkes gefällt sich als Faultier

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Bild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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Verkleidungsküntler Otto Waalkes schlüpft in seinem Beruf als Komiker, Entertainer und Schauspieler in zahlreiche Rollen. Eine macht ihm dabei nach eigener Aussage besonders viel Spaß. Als Synchronsprecher des Faultiers Sid ist der Ostfriese derzeit in „Ice Age 4 – Voll verschoben“ derzeit wieder im Kino zu sehen.

Otto Waalkes ist länsgt nicht mehr nur als der Komiker bekannt, der seit Jahrzehnten die größten Bühnen überall in Deutschland bespasst. Mit zahlreichen eigenen Filmen konnte er längst auch das Kinopublikum für sich begeistern.

Besonders angetan hat es dem Ostfriesen jedoch das Faultier Sid, dessen Stimme er in nunmehr vier „Ice Age“-Filmen spricht. „Mittlerweile identifizierst du dich mit diesem Wesen“, sagt Komiker Otto Waalkes, der mit „Ice Age 4 – Voll verschoben“ derzeit wieder im Kino zu hören ist.

Längst hat Otto als hierzulande prominentester Synchronsprecher des tierischen Urzeit-Trios um Manni, Diego und Sid seinen Helden mit dem gelblichen Fell und der feuchten Aussprache nicht nur in Deutschland zum Sympathieträger gemacht. Gleich nach dem ersten Film vor zehn Jahren übernahmen die Macher und die Faultier-Stimme der US-Version, John Leguizamo, einiges Ottifantisches vom deutschen Sid. Scheinbar atemlos und mit Sprachfehler plappert Sid sich seither in die Herzen der Zuschauer.

Für „Voll verschoben“ hauchte der in Hamburg lebende Ostfriese seinem Leinwand-Liebling zum vierten Mal Leben ein. „Ich bin oft in Amerika, dann unterhalten wir uns darüber. Und dann wurden bestimmte Bewegungsabläufe und Otto-spezifisches übernommen“, erzählt der 63-Jährige, der die neuen 3D-Animationen „sensationell“ findet. „Hier hat ein Riesenfortschritt stattgefunden“, sagt er über das computeranimierte Abenteuer, das die drei Helden diesmal auf einer Eisscholle durch das Meer treiben lässt.

Für seinen vierten Sid-Part verbrachte Otto viel Zeit im Synchronstudio. Für den Komiker bedeutete das: „Von morgens bis abends sitzt du da in einem Riesenraum, alles ist dunkel.“ Take für Take lispelte und zischte er sich wieder als Sid durch das neue Abenteuer.

„Das ist ein Irrsinn“, sagt er über die Arbeit im Studio. „Abends bist du völlig fertig.“ Alles sei sehr detailliert und müsse perfekt sein. „Die legen immer großen Wert auf genaue Annäherung“, meint Otto, „das ist schon Knochen- und Konstruktionsarbeit“. Otto: „Ich bewundere alle Synchronsprecher, die da wirklich ein Leben lang immer nur in Synchronstudios hängen.“

Den Komiker selbst zieht es spätestens im nächsten Jahr wieder ins Scheinwerferlicht: Dann soll es eine neue Tour geben. Außerdem schreibt er am Drehbuch für eine neue Produktion.

Und erst vor wenigen Tagen durfte sich der Blödelbarde als Theaterautor feiern lassen, als sein Kino-Klamauk „7 Zwerge“ Uraufführung hatte.Archiv
[Dorit Koch/Nico Tapia/ps]

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15 Kommentare im Forum

  1. AW: Otto Waalkes gefällt sich als Faultier Nein, zum Glück ist er nicht zu sehen, nur zu hören ... und das ist auch gut so ... Vor 20 Jahren konnte ich noch sagen "Otto, finde ich gut!" ... aber das ist lange her ... er hat sich leider nie weiterentwickelt ...
  2. AW: Otto Waalkes gefällt sich als Faultier Was hast Du denn gedehnt? Nun, zum Teil war sein Humor etwas feiner ... und sprachlicher Natur ...
  3. AW: Otto Waalkes gefällt sich als Faultier Ja, man merkt, daß Du keinen Sinn für Humor und Ironie hast ...
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