Remastered in 4K: „Die Blechtrommel“ ab heute wieder im Kino

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Oskar hat der Oscar nicht interessiert: David Bennent spielte 1979 die Hauptrolle in der Oscar-prämierten „Blechtrommel“-Verfilmung von Volker Schlöndorff – und hadert noch heute mit dem Erfolg:

Bennent hat sich als Kind nicht für den ersten Auslands-Oscar für eine deutsche Produktion vor 40 Jahren interessiert, wie er dem „Münchner Merkur“ (Samstag) sagte.

„Mich haben andere Sachen beschäftigt: Dass ich nicht mehr durch die Stadt gehen konnte vor lauter öffentlicher Aufmerksamkeit – das nervt mehr, als dass es einen freut. Wenn ein Foto in der Zeitung ist, auf dem man ein Eis isst oder in der Nase bohrt.“ Auch heute werde er bei Lesungen mit „David Bennent aus der ‚Blechtrommel'“ angekündigt.

„Ich hab‘ mal zum Spaß gesagt: Ich hab’ einen Klotz am Bein, aber wenigstens aus Gold. Ich habe da etwas in meiner Kindheit getan, das muss ich jetzt schleppen“, sagte Bennent der Zeitung weiter. „Aber es gibt Schlimmeres, was man mit sich schleppt. So hält sich mein Leid mit der ‚Blechtrommel‘ dann doch in Grenzen.“

40 Jahre nach dem internationalen Erfolg kommt am heutigen Montag (31. August) eine technisch aufwendig restaurierte Fassung der „Blechtrommel“ ins Kino. Der Film basiert auf der Vorlage von Günter Grass‘ Roman. Er erzählt den Teil der „Blechtrommel“ aus Danzig Ende der 1920er Jahre und des aufkeimenden Faschismus bis hin zu Nazizeit und Kriegsende.

Der frühreife Oskar will das kleinbürgerliche Leben um ihn herum nicht akzeptieren und hört auf zu wachsen. Mit seiner Blechtrommel und schrillen Schreien terrorisiert er Nazis ebenso wie Mitläufer, bevor er sich selbst in den Dienst der Wehrmacht stellt.

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