Thema des Monats: Kino-Highlights 2012 – Action, Drama & Doku

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Bild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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Das Kinojahr 2012 lockt wieder mit jeder Menge potenziellen Kassen- und Publikumshits aus allen Genres. Daher dreht sich im Thema des Monats auf DIGITALFERNSEHEN.de im Februar alles um die anstehenden Kinohöhepunkte. In dieser Woche stellen wir Ihnen die interessantesten Vertreter aus dem Bereich Action, Drama und Dokumentationen vor.

Die potenziellen Blockbuster 2012

 
„James Bond – Skyfall“

 
Im mittlerweile 23. Teil der „James Bond“-Reihe greift wieder Daniel Craig zur Agentenausrüstung und geht als beste Spürnase des MI6 auf die Jagd. Doch dieses Mal wird Bonds Loyalität zu Chefin „M“ (Judi Dench) auf eine harte Probe gestellt, als diese von ihrer Vergangenheit eingeholt wird und dadurch das gesamte MI6 in die Schusslinie gerät. Natürlich ist es wieder an Bond, die Bedrohung zu eliminieren, der große Antagonist wird diesmal von Oscar-Preisträger Javier Bardem verkörpert.
 
Die Produktion von „Skyfall“ war 2010 in Gefahr, als sie gemeinsam mit einigen anderen Filmen aufgrund des riesigen Schuldenbergs der MGM-Studios zeitweise ausgesetzt wurde.Die Vorbereitungen wurden jedoch Ende des gleichen Jahres wieder aufgenommen und die Dreharbeiten begannen schließlich im November 2011. Das geschätzte Filmbudget von 150 Millionen US-Dollar (etwa 114 Millionen Euro) liegt jedoch gut 50 Millionen unter dem Budget des Vorgängers „Ein Quantum Trost“.
 
Die Regie übernahm dieses Mal Sam Mendes, der direkt nach Veröffentlichung von „Ein Quantum Trost“ in das Projekt eingestiegen ist und auch während der finanziellen Unsicherheiten von MGM als Berater an Bord blieb. Gedreht wird auch der neueste Bond wieder artgerecht international, zunächst in London. Ursprünglich sollte ein Großteil in Indien gefilmt werden, diverse Komplikationen mit Drehgenehmigungen führten jedoch dazu, dass die Szenen nun in Istanbul aufgenommen werden. Außerdem ist das Produktionsteam auch in China zu Gast.
 
„James Bond – Skyfall“. GB/USA 2012. Start Großbritannien: 26. Oktober 2012. Deutscher Start: 1. November 2012. Regie: Sam Mendes. Darsteller: Daniel Craig, Ralph Fiennes, Javier Bardem, Judi Dench, Albert Finney, Helen McCrory

 
Die Eiserne Lady“ („The Iron Lady“) offizieller Trailer

Ein Jahr, nachdem „The King’s Speech“ bei allen großen Filmpreisen abräumte, schickt Großbritannien erneut einen hochwertig produzierten und starbesetzten Blick auf die politischen Größen der eigenen Geschichte ins Rennen. Ihre Darstellung von Margaret Thatcher in „Die Eiserne Lady“ brachte Meryl Streep bereits ihre 17. Oscar-Nominierung ein, nachdem sie bei den Golden Globes und BAFTAs bereits abräumte. Denn so realistisch und mitreißend siein dem historischen Streifen die Vergangenheit wieder aufleben lässt, ist dies jede Trophäe wert.
 
Thatcher war die am längsten regierende Premierministerin des Vereinigten Königreichs im 20. Jahrhundert und ihre Politik wurde während dieser Zeit und auch heute noch beileibe nicht von allen Briten gemocht. Der Film zeigt Rückblicke auf Thatchers Regierungszeit und beleuchtet auch, was sie abseits des politischen Parketts opfern musste, um an die Macht zu kommen und schließlich dortzu bleiben.
 
Die Reaktionen zum Film fielen besonders in Großbritannien gemischt aus. Obwohl anfängliche Zweifel darüber, ob eine amerikanische Darstellerin die Engländerin Thatcher spielen könne, schnell ausgeräumt wurden und Streeps Darstellung generell Beifall erhielt, wurde die historische Exaktheit der Ereignisse nicht nur von Journalisten, sondern auch von den Kindern Thatchers bemängelt. Diese halten vor allem die Darstellung ihrer inzwischen an Demenz erkrankten Mutter für nicht akkurat. Tatsächlich regnete es bisher auch nur Trophäen und Nominierungen für Streep und ihre Darstellerkollegen sowie die exzellente Makeup-Abteilung, nicht für den Film selbst.
 
„Die Eiserne Lady“ („The Iron Lady). Großbritannien 2012. US-Start: 30. Dezember 2011. Deutscher Start: 1. März 2012. Regie: Phyllida Lloyd. Darsteller: Meryl Streep, Jim Broadbent, Iain Glen, Susan Brown

 
„Das Bourne Vermächtnis“ („The Bourne Legacy“) offizieller Trailer

Mit Spannung erwartet wird auch der vierte Teil der „Bourne“-Saga, zum ersten Mal ohne Matt Damon. Ursprünglich sollte Damon wieder die Rolle des Jason Bourne übernehmen und Paul Greengrass erneut Regie führen. Nach diversen Anlaufschwierigkeiten zum vierten Teil entschied sich Greengrass jedoch gegen eine weitere Teilnahme am Projekt, woraufhin auch Damon ausschied, da er nicht ohne Greengrass drehen wollte. Daraufhin nahm sich Tony Gilroy des Projekts an und schrieb das Drehbuch zu „Das Bourne Vermächtnis“.
 
„Das Bourne Vermächtnis“ wird jedoch keine reguläre Fortsetzung der bisherigen „Bourne“-Filme sein, stattdessen wird in einer Art Spin-Off die Geschichte von neuen Charakteren erzählt, welche im Rahmen der bisherigen Handlung mit den Konsequenzen der Treadstone-Verschwörung umgehen müssen. Jeremy Renner spielt die Hauptrolle des Aaron Cross, welcher nach dem gleichen Schema wie Jason Bourne ausgebildet wurde.
 
Während ein Teil der Fangemeinde schon jetzt einem „Bourne“-Film ohne Matt Damon den Rücken kehren will, frohlockt der Rest über die Aussicht, Renner und Kultdarsteller Edward Norton in bester Spiellaune zusammen auf der Leinwand zu erleben. Gleichzeitig können sich Fans auch über altbekannte Gesichter wie Joan Allen, David Strathairn und Albert Finney freuen. Die Dreharbeiten begannen im Januar auf den Philippinen, weitere Szenen sollen in New York gedreht werden.
 
„Das Bourne Vermächtnis“ („The Bourne Legacy“). USA 2012. US-Start: 3. August 2012. Deutscher Start: 13. September 2012. Regie: Tony Gilroy. Darsteller: Jeremy Renner, Edward Norton, Rachel Weisz, Joan Allen, Albert Finney,David Strathairn

 
„Django Unchained
 
Tarantino ist zurück. Für Fans des Kultregisseur ist das eigentlich alles, was zu wissen nötig ist. Egal, welches Genre sich Tarantino zur Brust nimmt, um es generös auszuschlachten und neu zu beleben, es wird garantiert erneut ein Erfolg werden.Und viel mehr, als dass „Django Unchained“ Tarantinos erster Abstecher in sein geliebtes Western-Genre sein wird, kann bisher auch noch nicht verraten werden.
 
Der titelgebene Django (Jamie Foxx) ist ein befreiter Sklave im alten Süden der USA, welcher von Rachegedanken getrieben durch Amerika zieht, um seine Frau Broomhilda (Kerry Washington) aus den Fängen des Plantagenbesitzers Calvin Candie (Leonardo DiCaprio) und seiner Schergen zu befreien. Als Mitstreiter an seiner Seite hat Django den deutschen Kopfgeldjäger Dr. King Schultz (Christoph Waltz), einen ehemaliger Zahnarzt.
 
Eine Rachegeschichte also, Tarantinos Spezialität. Und sicher werden die Lieblingsdarsteller des Kultregisseurs auch diesmal wieder reichlich Kunstblut vergießen, doch laut Tarantino ist dies nicht alles. Die Idee des Films entstand demnach aus seinem Wunsch, Filme zu machen, welche sich mit der dunklen Vergangenheit der USA, vor allem der Sklaverei beschäftigen. Dabei baut er nach eigenen Aussagen auf massentaugliche Genrekost, die sich mit allem beschäftigt, womit Amerika sich nie beschäftigt hätte, weil es sich dafür schämt. Andere Länder wiederum hätten die dunklen Flecken unbeleuchtet gelassen, weil sie glaubten, sie hätten nicht das Recht dazu, so Tarantino.
 
„Django Unchained“. USA 2012. US-Start: 25. Dezember 2012. Deutscher Start: 27. Dezember 2012. Regie: Quentin Tarantino. Darsteller: Jamie Foxx, Christoph Waltz, Leonardo DiCaprio, Samuel L. Jackson, Kurt Russell, Kerry Washington

 
„My Week With Marilyn“ offizieller Trailer
 
Im England Mitte der 1950er Jahre träumt der junge Colin Clark von einer Karriere beim Film. Schließlich erhält er die Chance, als Assistent bei den Dreharbeiten von „Der Prinz und die Tänzerin“ zu arbeiten, mit Laurence Olivier und Marilyn Monroe in den Hauptrollen. Monroe ist in den Flitterwochen mit Ehemann Arthur Miller, doch als dieser das Land verlässt, verbringt der Filmstar die Woche mit Clark, der sie dem Leben in England näher bringt.
 
Basierend auf zwei Büchern des echten Colin Clark zeigt der Film die Spannungen zwischen Monroe und Olivier und Monroes langsames Einfinden in ein Leben abseits des Hollywood-Rummels. Sowohl Michelle Williams als auch Kenneth Branagh wurden für ihre Rollen als Monroe und Olivier für einen Oscar nominiert und bereits zuvor mit zahlreichen Preisen geehrt. Mit einem relativ kleinen Budget von geschätzten 6,4 Millionen US-Dollar (etwa 4,8 Milionen Euro) und nach zunächst limitierter Veröffentlichung machte der Film bisher einen Gesamtumsatz von etwa 13,4 Millionen US-Dollar (etwa 10 Millionen Euro) an den amerikanischen Kinokassen.
 
„My Week With Marilyn“. USA 2011. US-Start: 23. Dezember 2011. Deutscher Start: 19. April 2012. Regie: Simon Curtis. Darsteller: Michelle Williams, Eddie Redmayne, Julia Ormond, Kenneth Branagh, Judi Dench, Emma WatsonTipps der Redaktion

 
„TT3D – Closer To The Edge“ offizieller Trailer

Ein echter Geheimtipp, auch für Nicht-Motorradfahrer, kommt am 8. März in Form von“TT3D – Closer To The Edge“ in die deutschen Kinos. Neben dem Sensationserfolg von „Senna“ im vergangenen Jahr war die 3D-Dokumentation über die legendäre Tourist Trophy auf der Isle of Man der zweite Motorsportfilm, der sich in Großbritannien zum absoluten Publikumsmagnet entwickelte. Trotz Start in nur wenigen kleineren Programmkinos spielte die Produktion innerhalb eines Monats bereits über eine Million Pfund (etwa 1,2 Millionen Euro) an den Kinokassen ein.
 
Im Original von Jared Leto gesprochen, zeigt der Film das Damals und Heute derwahrscheinlich gefährlichsten Motorradrennen der Welt. Sie finden auf den alten Straßen der berühmt-berüchtigten Insel statt und oft schützen nicht einmalStrohballen bei einem Sturz vor dem Aufprall gegen die Steinmauern.Ein Unfall bei Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h ist hier gleichbedeutend mit schwersten Verletzungen oderTod.
 
Doch trotz weit über 200 Todesfällen seit Beginn der Rennen im Jahr 1907 und zahllosen schweren Verletzung will jeder, der überlebt und noch auf ein Bike steigen kann, im nächstenJahr wiederkommen. „TT3D“ zeigt die lange Geschichte der einst wichtigsten Rennserie der Welt und folgt den Favoriten der 2010er-Saison, allen voran Kultfahrer Guy Martin, bei der Vorbereitung und den Rennwochenenden. Dabei wirft die Dokumentation auch einen Blick hinter die Kulissen und die Philosophien der sprichwörtlich todesmutigen Rennfahrer – und die Menschen, die sie zurücklassen. Wer selbst noch nicht vom Rennfieber gepackt wurde, wird die Faszination spätestens nach dieser Dokumentation verstehen.

 
„TT3D – Closer To The Edge“ (3D). Großbritannien 2011. Start Großbritannien: 22. April 2011. Deutscher Start: 8. März 2012. Regie: Richard De Aragues. Mitwirkende: Guy Martin, Ian Hutchinson, John McGuinness, Michael Dunlop

 
„Haywire“ Offizieller Trailer
 

Ein kleines Schmankerl für die Action-Fans bietet Steven Soderberghs „Haywire“ ab 8. März in den deutschen Kinos. In den USA an den Kinokassen gefloppt, kann man sich hier auf gut gemachte Action und große Darsteller freuen. Hauptdarstellerin Gina Carano dürfte dabei den meisten eher aus dem Kampfsport bekannt sein. Gemeinhin als das weibliche Gesicht des Mixed Martial Arts bekannt, begann sie zunächst mit Muay Thai, bevor sie im MMA neue Rekorde aufstellte. Nach ihrem Rücktritt vom Profisport verzückt sie nun ihre immer größer werdende Fangemeinde mit Filmaction.
 
Und durchaus zu Recht, denn die 29-Jährige macht in den zahlreichen Action-Szenen von „Haywire“ umfassenden Gebrauch von ihren Kampfsporterfahrungen. Die übliche Geschichte – Undercover-Agentin nimmt Rache nachdem sie hintergangen wurde – dient hier allerdings nicht nur als Leinwand für Gewalt en masse, sondern wird durch Größen wie Michael Douglas, Antonio Banderas, Ewan McGregor und Michael Fassbender aufgewertet. Trotzdem stellt der Film ganz klar das athletische Talent von Carano in den Vordergrund und schickt einen neuen weiblichen Action-Helden in Hollywoods Starhimmel.

„Haywire“. USA 2011. US-Start: 20. Januar 2012. Deutscher Start: 12. März 2012. Regie: Steven Soderbergh. Darsteller: Gina Carano, Michael Angarano, Channing Tatum, Michael Douglas, Antonio Banderas, Ewan McGregor, Michael Fassbender

 
„Martha Marcy May Marlene“ offizieller Trailer
 
„Martha Marcy May Marlene“ hat sich seit der Premiere auf dem Sundance Film Festival 2011 schnell zum Abräumer der Independent-Szene entwickelt und Newcomer Sean Durkin nahmdort schon die erste Regie-Trophäe entgegen. Das inzwischen für das Cannes-Filmfestival ausgewählte Psycho-Drama erzählt die Geschichte der titelgebenden Martha (Elizabeth Olsen), die versucht, sichwieder in ihre Familie zu integrieren, nachdem sie einem gefährlichen Kult entkommen ist. Doch stets verfolgt von beängstigenden Erinnerungen und geplagt von Paranoia, fällt ihr die Rückkehr in den Alltag zunehmend schwer.
 
Besonders Elizabeth Olson überzeugt in ihrem Debüt auf der Leinwand. Die 23-Jährige ist die jüngere Schwester der berühmte Olsen-Zwillinge und heimste für ihr bedrückendes und realistisches Bild einer jungen Frau, die langsam an ihrer seelischen Last zu zerbrechen droht, bereits zahlreiche Preise und Nominierungen ein. Ebenfalls exzellent spielt John Hawkes in der vielschichtigen Rolle des Kult-Anführers Patrick auf. Glaubhaft macht er Patrick’s Anziehungskraft auf die junge Martha deutlich und doch schwingt schon zu Beginn unterschwellig immer etwas Bedrohliches mit.
 
„Martha Marcy May Marlene“. USA 2011. US-Start: 21. Oktober 2011. Deutscher Start: 12. April 2012. Regie: Sean Durkin. Darsteller: Elizabeth Olsen, Hugh Dancy, Sarah Paulson, John Hawkes

 
„Im Reich der Wildkatzen“ („African Cats“) offizieller Trailer
 
Unter dem Originaltitel „African Cats“ brachte Disney im vergangenen Jahr einen kleinen Überraschungshit in die US-amerikanischen Kinos. Erzählt wird die Geschichte zweier Raubkatzenfamilien in der afrikanischen Savanne und dabei aufgezeigt, wie Geparden und Löwen ihre Jungen aufziehen und schützen. Im Original gesprochen von Samuel L. Jackson, nahm der Film dank Spezialaktionen zum World Earth Day in den USA bereits in der ersten Woche über sechs Millionen US-Dollar ein und entwickelte sich mit Gesamteinnahmen von insgesamt 15 Millionen Dollar zu einem der erfolgreichsten Dokumentarfilme des vergangenen Jahres.
 
In einer Art Real-„König der Löwen“ entführendie Regisseure Scholey und Fothergill die jungen und älteren Zuschauer nach Tansania, wo die Raubkatzen die Könige der Serengeti sind. Die Savanne ist ihr Reich und sie finden Nahrung im Überfluss, doch auch sie sind nicht frei von Gefahren. Bei den Löwen sind die junge Mutter Layla und ihre Tochter Mara in ihrer Löwenfamilie gut aufgehoben – bis Layla sich bei einem Jagdunfall verletzt wird und sie hinter dem Rudel zurückfallen. Außerdem droht eine Konfrontation zwischen dem Rudelsführer Kali und Layla. Bei denGeparden wiederum versucht Mutter Sita, ihre fünf Jungen durchs Leben zu bringen.
 
„Im Reich der Raubkatzen“ („African Cats“). USA 2011. US-Start: 22. April 2011. Deutscher Start: 19. April 2012. Regie: Alastair Fothergill und Keith Scholey. Sprecher: Samuel L. Jackson
Was kommt noch?

 
Ein bombastisches Action-Schlachtfest verspricht ab dem 30. August erneut „Expendables 2“ („The Expendables 2“). Für denzweiten Teil des wahrscheinlich testosterongeladensten Klassentreffens aller Zeiten wartet Sylvester Stallone wieder mit sämtlichen großen Action-Helden der letzten 30 Jahre auf. Egal ob Arnold Schwarzenegger, Bruce Willis, Dolph Lundgren, Jason Statham, Jean-Claude Van Damme, Jet Li oderChuck Norris, alle sind sie versammelt. Sogar der Tennis-Weltranglisten-Erste Novak Djokovic hat einen Gastauftritt. Mit einem Budget von 100 Millionen US-Dollar für ordentliche Knalleffekte ist dann auch der Plot ziemliche Nebensache.
 
Mit genauso viel Finanzkraft geht „Der Wolkenatlas“ („Cloud Atlas“) als bisher teuerste deutsche Filmproduktion ins Rennen. Tom Tykwer tut sich hier mit den Wachowski-Geschwistern Andy und Lana als Regie-Trio zusammen, um den Roman von David Mitchell zu verfilmen. Die epische Reise in verschiedene Zeiten wartet mit einer stargespickten Darstellerriege auf, angeführt von Tom Hanks, Hugo Weaving, Halle Berry, Susan Sarandon und Hugh Grant. Ein genauer Kinostart für Deutschland ist noch nicht bekannt. Eine Premiere ist allerdings für den Spätherbst zu erwarten.
 
Fans von Robert Redfords „Der Pferdeflüsterer“ sollten sich den 14. Juni rot im Kalender anstreichen. Denn dann kommt die Dokumentation „Buck“ über den echten Pferdeflüsterer Buck Brannaman in die Kinos. Brannaman überwand das Trauma von jahrelangem Missbrauch in seiner Kindheit und wurde zum weltberühmten Pferdeexperten und zur Inspiration für Robert Redfords Rolle.
 
Am 22. November begibt sich dann „Matrix“-Star Keanu Reeves auf eine Reise in die Welt der Samurai. „47 Ronin“ spielt im 18. Jahrhundert und erzählt die Geschichte einer Bande Samurai, die den Tod ihres Meisters rächen wollen.
 
Aus aktuellem Anlass wird die Dokumentation „We Are Legion: The Story Of The Hacktivists„sicherlich einiges an Interesse auf sich ziehen. Regisseur BrianKnappenberger versucht, einen Blick hinter die Kulissen desAnonymous-Netzwerkes zu werfen, und stellt die Überzeugungen der“Hacktivisten“ dar. Bisher nur auf Filmfestivals gelaufen, erhielt die Produktion bereits zahlreiche positive Kritiken und sollte daher auch in Deutschland bald beiFestivals und in ausgewählten Kinos zu sehen sein.
 
Pop-Ikone Madonna hat sich wieder ans Filmemachen gewagt und die Liebesgeschichte von König Edward und seiner amerikanischen Geliebten Wallis Simpson verfilmt. Wie schon in „The King’s Speech“ zu sehen, gab Edward den Thron für Wallis auf und verursachte einen Skandal, der seinen stotternden Bruder George plötzlich an die Macht brachte. Die andere Seite der Geschichte ist als „W.E.“ ab dem 5. Juli zu sehen.
 
Im starbesetzten Drama „The Gangster Squad“ versammeln sich ab dem 25. Oktober unter anderemSean Penn, Ryan Gosling, Emma Stone, Nick Nolte, Sean Penn und Josh Brolin (nicht nur) auf den deutschen Leinwänden. Unter der Regie von Ruben Fleischer zeichnet der Film den aussichtslos scheinenden Kampf der Polizei gegen die Mafia im Los Angeles der 1940er und 1950er Jahre nach.
 
In der kommenden Woche dreht sich bei der Kinovorschau 2012 von DIGITALFERNSEHEN.de alles um Comic- und Romanverfilmungen. Mehr Details über die kommenden Kinohighlights des Jahres finden Sie auch in der aktuellen Ausgabe 2/2012 des BLU-RAY MAGAZIN.Thema des Monats: Kino-Highlights 2012
Thema des Monats im Überblick
[Simona Vogel]

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