Handy TV wird keine „Cash-Cow“

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London – Geringe Gewinnpotenziale attestiert eine Studie den Mobilfunk-Unternehmen mit dem Handy-TV. Bis 2011 erwarten die Experten von Screen Digest weltweit 140 Millionen Nutzer, die aber insgesamt nur 4,4 Milliarden Umsatz generieren.

So geht die Studie davon aus, dass Handy-TV vor allem der Kundenbindung- und Gewinnung dienen wird. So müssen die Anbieter im derzeit hart umkämpften Handy-Markt das Mini-TV anbieten, um die bisherigen Kunden zu halten.

Der Großteil des Umsatzes dürfte 2011 in Nordamerika und Europa erwirtschaftet werden. Von 40 Prozent gehen die Marktbeobachter aus. Das erscheint überraschend, ist doch Asien derzeit der mit Abstand größter Handy-TV-Markt, 2011 sollen jedoch nur noch 17 Prozent der weltweiten Umsätze in Korea, Japan und Co. generiert werden. Als Grund dafür gaben die Analysten den bereits deutlich absehbaren Free-Handy-TV-Weg an.
 
Derzeit nutzen in Asien bereits 15 Millionen Handy-Besitzer mobile Fernsehangebote. 2011 dürften es 70 Millionen sein – soviel wie in Nordamerika und Europa zusammen (40 Millionen Europa, 30 Millionen Nordamerika). [lf]

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2 Kommentare im Forum

  1. AW: Handy TV wird keine "Cash-Cow" Kein Wunder. Einerseits will man riesen Plasmas mit HD und auf der anderen Seite will man dem Kunden Minibilder in grausiger Qualität anbieten. DVB-T ist doch mobil genug, wofür dann noch Handy-TV.
  2. AW: Handy TV wird keine "Cash-Cow" Hmm - komisch. Und ich dachte immer, die Leute würden gerne für Briefmarkenfernsehen bezahlen, das sie zu Hause in großem Format kostenlos empfangen können. Wann wird die Branche denn mal endlich begreifen, dass man wirklich neue, innovative Produkte entwickeln muss, um die Kunden anzuziehen. Dass es nicht funktioniert, billige Fernsehproduktionen, bei denen man zu Hause schon entnervt wegschaltet, in schlechter Qualität dem Kunden für überhöhte Preise zu verkaufen, sollte eigentlich nicht verwundern...
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