IPTV-Wettbewerb der Telekom:Jury kürt drei Finalisten

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Bonn – Im IPTV-Wettbewerb der Deutschen Telekom hat die Jury entschieden: Die Konzepte von Cream Bots, Trenfield/Regner und 3-frogs sind in der Endrunde.

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Die Jury war beeindruckt vom Einfallsreichtum aller zehn Konzepte, die die Gewinner der Vorrunde zur Erweiterung des Fernseherlebnisses im Produkthaus der Deutschen Telekom in Darmstadt präsentierten.

„Die Auswahl ist uns nicht leicht gefallen. Alle Konzepte überzeugten und zeigen die phantastischen Möglichkeiten des neuen Mediums IPTV beispielhaft auf“, sagte Dr. Christian P. Illek, Schirmherr des „Deutsche Telekom Interactive TV Award“ und Bereichsvorstand Marketing T-Home.
 
Außer Illek gehören der Jury an: Achim Berg, Vorstand Microsoft Deutschland, Stefan Goedecke, Geschäftsführer des Auerbach Verlags und Mitherausgeber von DIGITAL FERNSEHEN, Professor Dr. Thomas Hess, Leiter des Instituts für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien an der Ludwig-Maximilians-Universität München, sowie Robert Amlung, beim ZDF verantwortlich für das Thema digitale Strategien.
 
Zu den drei Finalisten zählen Trenfield/Regner aus der Schweiz und Österreich. In ihrer Lösung „PIN – an Instant Information System“ wird es dem Zuschauer durch die Verbindung von interaktivem TV und Internet möglich, bevorzugte Inhalte und Informationen immer und überall ohne Medien- und Unterhaltungsbruch abzurufen.
 
3-frogs aus den Niederlanden überzeugte die Jury mit der Idee „Familien-Fun“. Dabei wird das persönliche soziale Netzwerk mobil: Der Nutzer kann für ihn relevante Inhalte wie News, Fotos und Videos mit Familienmitgliedern austauschen und einen gemeinsamen Kalender pflegen, und zwar über Internet, TV und Mobilfunk.
 
Fernsehen und sich nahe kommen: Zuschauer „treffen“ Freunde und Bekannte, teilen Inhalte und knüpfen neue Kontakte. Über Feeds werden Gemeinsamkeiten entdeckt und neue Interessen geweckt. Zuschauer bilden Communities, Communities erweitern ihr Netzwerk. Das sind die neuen Möglichkeiten, die das Konzept von Cream Bots aus Deutschland unter dem Titel „Live Media Recommendation Network“ ermöglicht.
 
Alle drei Finalisten erhalten für das Erreichen der Endrunde eine Prämie von 100 000 Euro. Sie dürfen ihre Anwendung auf einer Testumgebung der Deutschen Telekom weiterentwickeln und dann der Jury erneut vorstellen. Der Gewinner erhält weitere 200 000 Euro. Die Entscheidung der Jury soll Ende Januar 2009 bekanntgegeben werden.
 
Mit dem mit insgesamt einer Million Euro dotierten Wettbewerb will die Telekom das Fernsehen via DSL weiterentwickeln. Künftig sollen Zuschauer durch interaktive Dienste und vernetzte Community-Anwendungen zusätzlichen Komfort und Mehrwert erleben können, der über das herkömmliche Fernsehen hinausgeht. [fkr]

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