So hat sich das TV-Konsumverhalten mit Corona verändert

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© Zattoo

In einer Analyse stellte der TV-Streaming-Anbieter Zattoo fest, inwiefern sich das Nutzerverhalten des TV-Konsums in Deutschland durch die Corona-Krise verändert hat.

Seitdem das tägliche Leben überwiegend zu Hause stattfindet, hat auch das Fernsehen einen neuen Stellenwert eingenommen. Wie der TV-Streaming-Anbieter Zattoo in einer umfassenden Analyse der Nutzerdaten für Januar und März dieses Jahres herausfand, ist der TV-Konsum mit 13 Prozent insgesamt stark angestiegen und bestätigt damit die Vermutung eines veränderten TV-Verhaltens der Nutzer.

Dabei schauen die Deutschen wieder mehr auf dem großen Bildschirm zuhause, wodurch der Anteil der auf Connected-TVs gestreamten Stunden weiter steigt. Zwar wurde Zattoo auch im Web und auf mobilen Endgeräten verstärkt genutzt, doch der Anteil dieser Sparte an den insgesamt gestreamten Stunden hat sich verringert.

Durchschnittlich verbringt jeder einzelne Nutzer häufiger und auf den Monat gerechnet mehr Zeit mit Fernsehen via Zattoo seit Januar. Besonders der werbefinanzierte Zattoo Free Service erfreut sich großer Beliebtheit und stieg in der durchschnittlichen monatlichen Nutzungsdauer um 23 Prozent von rund 10 Stunden auf 12 Stunden pro Nutzer. Die Premium- und Ultimate-Abos wurden durchschnittlich monatlich um 10 Stunden mehr genutzt.

Nachrichten und Informationssendungen spielen eine größere Rolle als vorher, wobei die einzelnen Nutzer länger streamen als bisher und so die Anzahl der gestreamten Stunden um fast die Hälfte gesteigert haben. Waren es im Januar noch 17 Prozent, nehmen Informationssendungen März einen Anteil von 23 Prozent aller Genres ein.

Auch die regionalen öffentlich-rechtlichen Sender gewinnen an Bedeutung. Neben ARD und ZDF liefern auch sie wichtige Informationen rund um die aktuelle Nachrichtenlage zum Coronavirus. Regionalsender wie rbb, MDR, br und WDR verzeichnen sowohl ein starkes Zuschauer-Wachstum von 27 bis 50 Prozent als auch ein Wachstum der stündlichen Streaming-Dauer von 45 Prozent des br bis 60 Prozent beim rbb und MDR.

Bildquelle:

  • DF_Grafik_2_-Veraenderung-der-durchschnittlichen-monatlichen-Nutzungsdauer-nach-Nutzergruppen: Zattoo Nutzungsstatistiken
  • DF_Grafik_3_Anteil-Programmgenres-an-gesamter-Nutzungszeit: Zattoo Nutzungsstatistiken
  • DF_Grafik_4_Nutzung-ausgewaehlter-Nachrichtensendungen: Zattoo Nutzungsstatistiken
  • Zattoo: © Zattoo

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