ZDF-Mediathek verzeichnet Rekordsommer

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© ZDF/ [M] Rudolf Leitermann, ZDFE / [F] Krzysztof Wiktor; Midwestern Films; Patrick Pfeiffer
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Das Nutzungsverhalten der Zuschauer hat sich in der ersten Jahreshälfte verändert – die Ursache für die starke Nachfrage sieht die Hauptredaktion Neue Medien im ZDF in der Angebots-Strategie.

Ein Rekordsommer für die ZDF-Mediathek: Im Juli konnte die Streamingplattform ganze 104,6 Millionen Sichtungen verzeichnen – damit liegen die Werte um 45 Prozent höher als noch im Vorjahreszeitraum. Damit knüpft der Juli an das insgesamt starke erste Halbjahr mit rund 120 Millionen Sichtungen und rund 140 Millionen Visits pro Monat an. Die ZDF-Mediathek macht das ungewöhnlich starke Interesse an den geplanten Highlights der Digitalkanäle des ZDF fest: Eigenproduzierte Serien und Dokumentationen kamen laut eigener Aussage gut bei den Zuschauern an.

So wurden Serien unter dem Label „neoriginal“ im vergangenen Monat 6,8 Millionen mal gesehen. Das erfolgreichste Highlight war dabei die Dramaserie „Sløborn“, die bereits in den ersten beiden Wochen über 3 Millionen mal geklickt wurde. Doch auch die Dokumentationen von ZDFinfo erzielten satte 5,8 Millionen Sichtungen im Juli. Mit über 400.000 Sichtungen wurde „Fahrenheit 11/9“ von Michael Moore mit am meisten genutzt.

Laut Eckart Gaddum, dem Leiter der Hauptredaktion Neue Medien im ZDF, spornt der Erfolg der letzten Monate an, die ZDF-Mediathek weiter zu modernisieren. In den kommenden Monaten soll an weiteren Akzenten für Design, Usability und vor allem für die Mediathek konzipierten Inhalte gearbeitet werden.

3 Kommentare im Forum

  1. An Corona denkt da wohl keiner. Neeeiiin, liegt nur an dem super, hyper, grandiosen Angebot des ZDF. Und da es im Moment so gut läuft, kann man ja direkt noch ein paar Millionen nachschieben, um nachher, jammernderweise, noch ein paar Euronen zu fordern. Ist ja alles so toll.
  2. Naja für den Juli (von dem ja hier gesprochen wird) ist das schon nicht schlecht. Natürlich spielt Corona mit rein aber vermutlich nicht mehr so sehr wie im April oder Mai. Wie sich das ganze auf die Kosten auswirkt bleibt spannen, denn vor einiger Zeit wurde ja schon darüber berichtet, das die Mediathekabrufe (Datenvolumen) ziemlich ins Geld gehen.
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