ZDF-Reportagereihe „37°“ startet Youtube-Kanal

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© ZDF und Getty Images/Christian Kohl
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Mit dem Start eines eigenen Youtube-Kanals erweitert die ZDF-Reportagereihe „37° seine Reichweite auch verstärkt auf junge Zielgruppen.

Wie gehen Menschen mit existenziellen Krisen um? Genau um solche Fragen dreht sich die langjährige ZDF-Reportagereihe „37°“, die Menschen von ihren einschneidenden Erfahrungen erzählen lässt. Um jedoch außerhalb des linearen Fernsehens gerade jüngere Menschen zu erreichen, hat „37°“ nun einen eigenen Youtube-Kanal gestartet. Künftig veröffentlicht der Kanal jede Woche zwei neue Videos – mittwochs und freitags auf Youtube sowie in der ZDF-Mediathek. Dort erzählen Personen, die bereits aus dem „37°“-TV-Programm bekannt sind, wie ihr Leben nach der TV-Ausstrahlung weitergegangen ist. Wie immer bei „37°“ kommen sie konsequent selbst zu Wort und geben Antworten auf existentielle Lebensfragen.

Bereits in den vergangenen Jahren erweiterte das ZDF die TV-Marke neben ihrem Sendebereich in der eigenen Mediathek durch eine Reihe von Social-Media-Formaten zu einer digitalen Marke erweitert. Mit dem Start eines Youtube-Kanals eröffnet sich „37°“ noch zusätzlich die Möglichkeit, ein breiter gefächertes Publikum zu erreichen. Seit zwei Jahren pflegt die ZDF-Reportagereihe zudem einen Instagram-Kanal, dem inzwischen 150.000 Menschen folgen. Auf Facebook mit inzwischen 270.000 Abonnenten werden seit 2010 Themen gepostet, die in der Gesellschaft diskutiert werden. Darüber hinaus erreichen die „37°“-Redaktion täglich Geschichten aus der „37°“-Community. Menschen, die an Wendepunkten ihres Lebens stehen, sich in sozialen oder persönlichen Ausnahmesituationen befinden oder gerade eine Krise durchmachen, berichten von ihren Problemen und zeigen, wie sie schwierige Situationen in ihrem Leben gemeistert haben.

„Seit mehr als 26 Jahren steht die Marke ’37°‘ für Reportagen, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen“, sagt ZDF-Hauptredaktionsleiter Prof. Peter Arens. „Das wollen wir auf allen Plattformen abbilden, im TV, in der Mediathek, auf Facebook, bei Instagram und jetzt auch auf YouTube. Dort erreichen wir mit unseren Inhalten vor allem junge Nutzer und Nutzerinnen, denn gute Geschichten kennen keine Altersgrenze.“

Bildquelle:

  • zdf37: ZDF und Getty Images/Christian Kohl

1 Kommentare im Forum

  1. Traurig, dass mit Gebührengeldern kommerzielle Videoplattformen unterstützt werden. Die Aktion ist ein Eingeständnis, dass die eigene Mediathek offensichtlich so schlecht gemacht ist, dass sie für die junge Zielgruppe uninteressant ist.
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