Russische Hacker attackieren Webseiten deutscher Behörden

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Hacker Symbolfoto; Bild: © Amir Kaljikovic - Fotolia.com
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Russische Hacker haben Angriffe auf Webseiten deutscher Behörden verübt und diese zeitweilig unerreichbar gemacht.

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Nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ richteten sich die Attacken unter anderem gegen das Verteidigungsministerium, den Bundestag, die Bundespolizei sowie mehrere Landespolizeibehörden. Auch die SPD-Webseite von Bundeskanzler Olaf Scholz soll demnach betroffen gewesen sein.

Dem Bericht zufolge handelte es sich um sogenannte DDoS-Attacken („Distributed Denial of Service“), bei dem die Angreifer Server mit einer Flut von Anfragen lahmlegen wollen. Die russische Hackergruppe „Killnet“ habe sich im Messengerdienst Telegram dazu bekannt. Laut „Spiegel“ handelt es sich nach Bewertung der Behörden um Vergeltungsaktionen für deutsche Waffenlieferungen an die Ukraine.

Das Bundesinformationsamt für Sicherheit in der Informationstechnik wollte sich nicht näher äußern, teilte aber mit, dass Angriffe dieser Art technisch nicht sonderlich ausgefeilt seien und mit Standardtechnologien gut abgewehrt werden könnten.

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  • Hacker: © Amir Kaljikovic - Fotolia.com
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19 Kommentare im Forum

  1. So viel drauf hat dieses "Möchtegern-Russen-Anonymous" aber anscheinend nicht. DDoS-Attacken kann im Prinzip jedes Kind. Das ist nicht einmal ein Hackerangriff, sondern einfach nur Spam.
  2. Ich glaube die würden Deutsche Behörden mit Spam per Fax mehr treffen. Das Angriffe kommen werden war ja klar nur eine DDOS Attacke ist etwas lahm. Hat man in Russland die Hacker genau so übertrieben beworben wie die Russische Arme? Ein Russisches Luftschloss
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