Twitter-Übernahme: Musk will Kauf abbrechen, doch Twitter wehrt sich

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Am Freitagabend wurde bekannt, dass Elon Musk aus dem geplanten Übernahmedeal mit Twitter aussteigen will. Doch die Plattform will die Kehrtwende nicht akzeptieren.

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Twitter will den Ausstieg von Tech-Milliardär Elon Musk aus dem Übernahmedeal um den Online-Dienst nicht akzeptieren. Man wolle den Verkauf zum dem mit Musk vereinbarten Preis durchsetzen und dafür auch vor Gericht ziehen, schrieb Verwaltungsratschef Bret Taylor am Freitag auf der sozialen Plattform.

Musk hatte kurz zuvor die Übernahmevereinbarung für aufgelöst erklärt. Zur Begründung hieß es von seinen Anwälten, Twitter habe nicht den nötigen Zugang zu Informationen für eine Überprüfung der Zahl der Fake-Accounts auf der Plattform bereitgestellt und damit Vertragsbruch begangen.

Musk hatte den Twitter-Aktionären 54,20 Dollar pro Anteilsschein geboten. Der Kurs dümpelte jedoch tief darunter, am Freitag waren es knapp 37 Dollar (DIGITAL FERNSEHEN berichtete). Beobachter vermuteten bereits seit Wochen, dass er das Interesse an dem mehr als 44 Milliarden Dollar schweren Deal verloren hatte und nach Begründungen für einen Rückzieher suchte.

Text: dpa/ Redaktion: JN

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14 Kommentare im Forum

  1. Ich finds lustig. Diese ganzen "Internetriesen" sind sowieso vollkommen überbewertet. Am Ende wird Twitter den Preis drücken müssen, oder Musk verklagen. Im Moment ist er wohl "raus".
  2. Er hat doch einen ersten Zwischensieg erreicht. Die Twitteraktie ist um 6% gefallen und die Übernahme die ein oder andere Milliarde günstiger geworden. Jetzt noch Rechtsstreit und weiter rumpesten und am Ende muss er für die Aktien nur 15 statt 44 Milliarden Dollar zahlen . Schnäppchenjäger.
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