2. Liga: Sky ändert Konferenz – Einsparungen beim Personal

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Sky ändert sein Konzept bei der Live-Berichterstattung der 2. Fußball-Bundesliga. Der Pay-TV-Sender setzt in der neuen Saison bei der Konferenzschaltung nicht mehr eigene Reporter für jedes Spiel ein.

Stattdessen wird ein Moderator im Studio das Format präsentieren und an den jeweiligen Kommentator des Einzelspiels übergeben. Dieses Personal sparende Konzept nutzt Sky seit zwei Jahren schon bei der Konferenzschaltung der Handball-Bundesliga.

Bereits seit der vergangenen Saison besetzt Sky nicht mehr alle Spiele der 2. Fußball-Bundesliga mit Reportern vor Ort. Das hatten mehrere Vereinsvertreter kritisiert. Die Konferenzschaltung mit Moderator im Studio soll laut Sky eine „höhere Dynamik bieten“. In der 1. Fußball-Bundesliga und in der Champions League soll nach Angaben des Senders aber weiter mit zusätzlichen Konferenz-Kommentatoren gearbeitet werden.

Sky überträgt alle 306 Spiele der 2. Bundesliga live. Für Fans ohne Abonnement gibt es Höhepunkte der Spiele am Freitagabend ab 22.30 Uhr und am Sonntagabend ab 19.30 Uhr beim frei zu empfangenden Sender Sky Sport News HD. Zusammenfassungen ohne zusätzliche Bezahlung gibt es zudem am Samstag in der „Sportschau“ der ARD und am Montagabend bei dem zur RTL-Gruppe gehörenden Nischensender Nitro (DF-Artikel vom Vortag). [dpa]

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16 Kommentare im Forum

  1. Natürlich eine weitere und bittere Sparmaßnahme seitens Sky aber dem Zuschauer dürfte doch ziemlich egal sein, ob man zusätzlich noch einen Reporter für Interviews und Co. ins Stadion schickt. Viele schalten doch eh erst 5 Minuten vor Anpfiff ein und Pünktlich zum Abpfiff wieder ab.
  2. Wenigstens etwas. Ich lass mich zwar gerne eines besseren belehren, aber bin mit dieser „redZone“-artigen GoalZone bei DAZN nie wirklich warm geworden. Kann aber auch daran liegen dass es einfach zu viele Spiele gleichzeitig in der EL-Gruppenphase waren und man dadurch irgendwann komplett den Überblick verloren hat.
  3. Sky sollte bei der nächsten Rechtevergabe gleich so wenig wie möglich erwerben, dann können sie den ganzen Betrieb gleich auf Null sparen.
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