5G-Auktion: Telefónica zieht vor Gericht

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Jetzt greift Telefónica zu drastischeren Mitteln: Der Netzbetreiber hat einen Eilantrag im Gericht eingereicht, um das Vergabeverfahren der 5G-Frequenzen in Deutschland anzufechten.

Beim Verwaltungsgericht in Köln ist ein Eintrag von Telefónica eingegangen. Wie das „Handelsblatt“ berichtet, will der Netzbetreiber gegen die Auktion der 5G-Frequenzen in Deutschland vorgehen. 

Details zu dem Verfahren sind laut dem Nachrichtendienst nicht bekannt. Klar ist nur, dass Telefónica mit dem Eilverfahren eine vorläufige Aussetzung des Frequenzvergabeverfahrens erreichen will. Bereits zuvor hat der Netzbetreiber seine Unmut über die 5G-Frequenzvergabe geäußert. Die Vorgaben seien oftmals nicht genau genug formuliert, kritisiert das Unternehmen.

Gegenüber dem „Handelsblatt“ sagt Telefónica-Deutschlandchef Markus Haas im Dezember: „Wir haben in Deutschland bereits 20 Milliarden Euro in Infrastruktur investiert. Wir haben immer gesagt, dass wir weiter investieren werden, wenn die Bedingungen stimmen.“ Diese seien jedoch bislang nicht entsprechend, deshalb der juristische Vorstoß. [PMa]

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47 Kommentare im Forum

  1. Das ist bei denen Kalkül. Schließlich haben sie noch beim LTE Ausbau genug zu tun. Ist man damit fertig, können dann Gelder in 5G Frequenzen investiert werden. Da stören doch Kosten für den Erwerb von 5 G Frequenzen. Wobei ich dafür wäre, jene 5 G Frequenzen gegen einen geringen Unkostenbeitrag zu vergeben. Mit diversen Auflagen. Wie man liest, ist in Ländern wo der Staat nicht so gierig auf Auktionseinnahmen schielt, wie hier in D, die mobile Internetversorgung besser.
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