Absatz von Fernsehern in der Corona-Krise gestiegen

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In der Corona-Krise sind in Deutschland in den vergangenen Monaten deutlich mehr Fernseher gekauft worden.

Im ersten Halbjahr stieg der Absatz im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 3,2 Millionen TV-Geräte, wie die Branchenvereinigung gfu am Dienstag mitteilte. Entscheidend dafür sei der Abverkauf nach dem Ende des Lockdowns im Frühjahr gewesen, sagte gfu-Aufsichtsratschef Hans-Joachim Kamp. So sei der Absatz im Mai um 37 Prozent hochgesprungen und im Juni um 21 Prozent.

Im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres waren dagegen noch 1,5 Prozent weniger Fernsehgeräte verkauft worden.

Trend hin zum Premium-Fernseher

Alle Geräteklassen größer 50 Zoll (127 cm) zeigen im ersten Halbjahr 2020 zweistellige Zuwächse sowohl in den Stückzahlen, als auch beim Umsatz. Die größte Stückzahlsteigerung
mit 118 Prozent weisen die TV-Geräte mit Bilddiagonale größer 70 Zoll (178 cm) auf, gefolgt
von der Klasse 50 bis 54 Zoll (127 bis 137 cm) mit 69 Prozent. Die Größensegmente 55 bis
59 Zoll (140 bis 150 cm) und 60 bis 69 Zoll (152 bis 175 cm) sind um 23 und 30 Prozent in
der Stückzahl gewachsen.

Zweistellige Zuwachsraten in Umsatz und Stückzahl weisen auch die OLED-TV-Geräte auf:
30 Prozent Plus bei der Stückzahl auf 169.000 verkaufte Geräte und plus 24 Prozent im Umsatz auf 309 Millionen Euro.[dpa/red]

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