Apple: Russisches Kartellamt eröffnet Verfahren

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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In Russland ist Apple ins Visier der Kartellbehörde geraten. Wegen vermeintlicher Preisabsprachen beim iPhone 6 und iPhone 6 Plus wurde nun ein Verfahren gegen den US-Konzern eröffnet. Ein ähnliches Verfahren musste Apple bereits 2011 überstehen.

Das Jahr 2016 ist für Apple bisher nicht allzu positiv verlaufen. Nachdem die schleppenden iPhone-Verkäufe für einen Gewinneinbruch gesorgt haben, sieht sich das Unternehmen aus Cupertino in Russland einem Kartellverfahren gegenüber. Wie Spiegel Online am Montag berichtete, ermittelt die Kartellbehörde wegen angeblicher Preisabsprachen.

Neben dem russischen Ableger sind auch die 16 wichtigsten Vertriebspartner von Apple Ziel der Untersuchung. Geklärt werden soll dabei, ob das Unternehmen und seine Partner über Absprachen identische Preise für die Ende 2015 eingeführten Geräte iPhone 6 und iPhone 6 Plus festgesetzt hat.
 
Vor vier Jahren wurde Apple schon einmal von der russischen Kartellbehörde wegen Preisabsprachen untersucht. Im Zusammenhang mit dem iPhone 4 wurden 2011 schließlich Geldstrafen gegen zwei Mobilfunkanbieter verhängt. [buhl]

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