ARD opfert Sportrechte-Budget zugunsten von SR und Radio Bremen

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ARD entlastet lieber die Sorgenkinder SR und Radio Bremen, als mehr Geld für Sportrechte auszugeben, obwohl eigentlich so vorgesehen.

Die Intendanten der ARD haben beschlossen, die beiden Sender Radio Bremen und den Saarländischen Rundfunk gemeinschaftlich für die kommenden vier Jahre finanziell zu entlasten.

Als Begründung heitßt es in einer Mitteilung, dass beide Sendeanstalten allein mit den Beitragseinnahmen in ihren Sendegebieten ihren gesetzlichen Auftrag in dem Zeitraum von 2021 bis 2024 nicht erfüllen könnten.

In einem ersten Schritt soll den Ländern nun der Vorschlag gemacht werden, die Finanzausgleichsmasse von derzeit 1,6 Prozent des Nettobeitragsaufkommens zunächst auf 1,7 Prozent ab 2021 und in einem zweiten dann auf 1,8 Prozent ab 2023 zu erhöhen. Umgerechnet rund 34,5 Millionen Euro mehr stünden Radio Bremen und dem SR damit zur Verfügung.

Die Unterstützung erbringen die ARD-Sender gemeinsam – allen voran der BR, MDR, NDR, SWR und WDR. Um die zusätzlichen Ausgaben gegenzufinanzieren, wird die ARD auch in der kommenden Beitragsperiode ihre Sportrechteausgaben weiter stabil halten und nicht wie geplant erhöhen.

Gleichzeitig prüft die ARD weitere Einsparmöglichkeiten.

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12 Kommentare im Forum

  1. Oder man stellt die beiden Sender ein und lässt den NDR und SWR mit Regionalen Nachrichten für das Saarland und Bremen übernehmen
  2. Der Meinung bin ich auch, Stolz hin, Stolz her einen eigenen Regionalsender zu haben! Was in der Privatwirtschaft geschieht, auf Synergien zu setzen sollte auch hier beim Fernsehen/Radio praktiziert werden!
  3. Inhaltlich sendet Radio Bremen eh nicht mehr selbst als die Landesfunkhäuser des NDR – nur den gesamten Verwaltungs-Wasserkopf gibt's halt im kleinsten und chronisch ärmsten der norddeutschen Länder nochmal extra…
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