ARD rechnet mit Mehrkosten durch fehlende Sportevents in Corona-Krise

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Der Ausfall von großen Sportevents in der Corona-Krise wird für die ARD nach Einschätzung des Vorsitzenden Tom Buhrow voraussichtlich zu Mehrkosten führen.

Buhrow sagte im Interview der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Freitag) auf die Frage, was der Ausfall von Olympia und der Fußball-EM einspare: „Nichts. Es wird eher teurer: Erstens werden beide Großveranstaltungen im nächsten Jahr nachgeholt.“ Der ARD-Vorsitzende, der zugleich Intendant des Westdeutschen Rundfunks (WDR) ist, ergänzte: „Zweitens hatten wir schon in diesem Jahr Kosten für die Vorbereitungen, und wir müssen jetzt etwa 200 Stunden Ersatzprogramm aus dem Boden stampfen.“

Seit Beginn der Corona-Krise mussten öffentlich-rechtliche wie private TV-Sender in Deutschland in vielen Fällen ihr geplantes Programm ändern. Ein Problem waren für die Sender auch Drehunterbrechungen von Filmprojekten aufgrund der Corona-Beschränkungen.

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19 Kommentare im Forum

  1. Zitat: "Der ARD-Vorsitzende, der zugleich Intendant des Westdeutschen Rundfunks (WDR) ist, ergänzte: „Zweitens hatten wir schon in diesem Jahr Kosten für die Vorbereitungen, und wir müssen jetzt etwa 200 Stunden Ersatzprogramm aus dem Boden stampfen.“" Am besten wir erhöhen die Beitragssteuer direkt auf 20€, dann sollte man das hoffentlich ausgleichen können, nicht das die Mitarbeiter nächste Woche an der Suppenküche für eine warme Mahlzeit anstehen müssen.
  2. Wenn man jetzt mal ohne die übliche Hassbrille an die Sache rangeht, kommen einem so Gedanken, wenn's kein eigener Kontent ist hat man auch nicht unbedingt das Recht Sendungen kostenfrei wiederholt zu zeigen, also hat er wohl nicht ganz unrecht, wenn er sagt das Ersatzprogramm kostet Geld. Die Frage ist natürlich, wieviel Geld haben sie denn gespart dadurch daß sie nicht dahinreisen müssen und das komplette Equipment zu hause bleiben kann.
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