ARD will „Bonner Beschlüsse“ erweitern

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Hamburg – Um den beiden kleinsten ARD-Anstalten Radio Bremen und Saarländischer Rundfunk zu helfen, hat die ARD weitere Hilfsmaßnahmen beschlossen.

Mit finanziellen Mitteln bis zum Ende der laufenden Gebührenperiode erfüllen sie eine Forderung, die die Regierungschefs der Länder auf ihrer Jahreskonferenz im Jahre 2008formuliert hatten, sagte die ARD.
 
Danach sollen die „Bonner Beschlüsse“ so weiter entwickelt werden, dass die verbleibenden Defizite der kleinen Anstalten aufgefangen werden können. Im Zeitraum bis 2012 werden sich die beiden Anrainer-Anstalten Norddeutscher Rundfunk und Südwestrundfunk finanziell beteiligen. Verbleibende Leistungen in Höhe von 2,2 Millionen Euro pro Jahr sollen über Einsparungen bei den Landesrundfunkanstalten realisiert werden.
 
Diese Entscheidung stehe allerdings noch unter Gremienvorbehalt. Ende des Jahres werden die ARD-Anstalten der Ministerpräsidentenkonferenz über ihre Fortentwicklung der „Bonner Beschlüsse“ berichten. Unter den sogenannten „Bonner Beschlüssen“ vom April 2008 werden Entscheidungen der Intendantinnen und Intendanten zur Sicherung der finanziell notwendigen Ausstattung der kleinen und mittleren ARD-Anstalten verstanden. [mth]

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