ARD will Streit um Digitalisierung entschärfen

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Hamburg – Im Streit um die Digitalisierungsstrategie des öffentlich-rechtlichen Rundfunks setzt der ARD-Vorsitzende Fritz Raff auf Zusammenarbeit mit den Verlegern.

Beide Seiten sollten lieber Möglichkeiten für Kooperationen ausloten, statt sich „bis aufs Messer“ zu bekämpfen, sagte Raff dem Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ am Samstag laut Vorabbericht.

Ziel aller Beteiligten sei eine Zukunft für den Qualitätsjournalismus im Internet. „Wir sehen uns als Partner der Verlage“, fügte Raff hinzu. Die ARD werde auf die Privatunternehmen zugehen, etwa bei einem avisierten Spitzengespräch mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV).
 
Die ARD-Intendanten hatten dem Bericht zufolge in der vergangenen Woche einen massiven Ausbau des Angebots im Internet und im Digital-TV beschlossen, darunter die Aufstockung ihrer Informationskanäle, eine 100-Sekunden-„Tagesschau“ direkt aufs Handy und eine Internet-Plattform zum Abruf von Fernsehinhalten. Verlage kritisierten, die öffentlich-rechtlichen Sender würden mit ihren Internetangeboten die gesetzlich vorgeschriebene Grundversorgung überschreiten. [fp]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

1 Kommentare im Forum

  1. AW: ARD will Streit um Digitalisierung entschärfen Statt die Verschlechterung der Original-Bildqualität für das m.E. unsinnige "Mäusekino" zu finanzieren, sollten die ÖR besser dem Vorbild der europäischen Nachbarn folgen und dem stark anwachsenden Markt der Großbildfernseher und Videoprojektoren die entsprechende HDTV-Auflösung anbieten - spätestens zur Olympiade 2008 in China. Gruß Klaus
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