BBC weiter staatlich unterstützt

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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London – Die Finanzierung des britischen Senders BBC aus Rundfunkgebühren ist bis ins Jahr 2016 gesichert.

Wie der Online-Dienst der Welt berichtete, stellte das neue Weißbuch der Regierung der BBC eine Überlebensgarantie von weiteren zehn Jahren aus.

Die öffentlich-rechtliche Anstalt kann mit jährlich rund drei Mrd. Pfund rechnen, das sind umgerechnet etwa 4,5 Mrd. Euro. Die Konkurrenz kritisiere die ungerechte Verteilung, vor allem da nur noch etwa 30 Prozent der TV-Zuschauer BBC nutzen würden. Die meisten Briten tendieren zur kommerziellen Konkurrenz sowie zu den zahlreichen Satellitenkanälen und digitalen Angeboten. Die jetzt bewilligten Gelder seien daher wohl zum letzten Mal einem auslaufenden Rundfunkmodell zugute gekommen. Die digitalisierte Zukunft wird dem Spartenabonnement gehören.
 
Außerdem wurden Bedingungen an das Privileg der BBC geknüpft. Diese müsse sich mehr am Ideal eines „populären Qualitätsangebots“ orientieren, an Unterhaltung auf höherer Ebene, inspiriert von sechs Leitideen: Bürgerschaftssinn und zivile Gesellschaft; Erziehung; Kreativität; regionale Identität der Völker und Regionen des Vereinigten Königreichs; Britannien im Austausch mit der Welt; die digitale Zukunft.
 
Das Gouverneursgremium als Aufsichtsorgan der BBC wird abgeschafft und durch einen „Trust“ ersetzt, der näher am Nutzer operieren und sich stärker mit Kritik und Anregung bei den Programm-Machern einmischen soll.Vorsitzender des Gremiums ist BBC-Chairman Michael Grade. [sch]

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