Bitkom: Online-Werbung robuster als TV-Werbung

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Berlin – Der Online-Werbemarkt hat sich zuletzt sehr viel robuster entwickelt als zum Beispiel die Fernsehwerbung.

Der Online-Werbemarkt hat sich zuletzt sehr viel robuster entwickelt als zum Beispiel die Fernsehwerbung. Das berichtet der Hightech-Verband Bitkom heute auf Basis einer exklusiven Untersuchung des Marktforschungsinstituts Thomson Media Control.
 
Online-Werbung im Wert von fast 1,1 Milliarden Euro sei in den ersten drei Quartalen des Jahres 2009 geschaltet worden, so der Bitkom. Damit sei Internetwerbung weiter auf Wachstumskurs. Das Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum beträgt 16,8 Prozent.
 
In diesen Nettoangaben sind im Gegensatz zum Bruttoumsatz Rabatte und Agenturprovisionen bereits berücksichtigt. „Noch nie wurde so stark auf Webseiten geworben“, sagte Bitkom-Vizepräsident Achim Berg. „Das Weihnachtsgeschäft wird dem Online-Werbemarkt einen zusätzlichen Schub geben.“ Für das vierte Quartal erwartet Bitkom einen weiteren Anstieg, zum Jahresende soll die Marke von 1,5 Milliarden Euro überschritten werden.
 
Der Online-Werbemarkt hat sich hingegen robuster entwickelt als die Fernsehwerbung. In den ersten drei Quartalen des Jahres erlebte der Online-Werbemarkt einen Aufschwung. Wurden in den ersten drei Monaten noch 340 Millionen Euro in klassische Online-Werbung investiert, waren es im zweiten Quartal schon 362 Millionen Euro und im dritten Quartal 371 Millionen Euro. „Selbst die Wirtschaftskrise hat den Boom der Online-Werbung nicht beendet“, so Berg.
 
Die größten Budgets für Online-Werbung haben weiterhin Telekommunikationsanbieter und Betreiber von Onlinediensten. Mit gut 96,5 Millionen Euro steuern sie im dritten Quartal 2009 den größten Anteil zum Online-Werbeumsatz bei. Entertainment- und Medienunternehmen folgen mit 50,3 Millionen Euro. Zu den fünf größten Online-Werbern zählen außerdem Handel und Versandhäuser (45,2 Millionen Euro), die Finanzwirtschaft (44,4 Millionen Euro) sowie die Unternehmen der Touristik- und Gastronomiesparte mit 44,2 Millionen Euro. [ar]

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