Börsenwert von TF1 sinkt um mehr als 50 Prozent

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Paris – Der französische Privatsender TF1 hat Sparmaßnahmen in Höhe von 60 Millionen Euro angekündigt und daraufhin mehr als 50 Prozent seines Börsenwertes verloren.

Auf sechs Euro sei die Aktie des Senders, der zum Mischkonzern Bouygues gehört, gesunken, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Medienberichten zufolge sind sogar die Arbeitsplätze von rund 300 Mitarbeitern bedroht. Selbst der kleinere digitale Schwestersender M6 werde an der Börse mittlerweile höher bewertet als TF1, schreibt die Zeitung. Demnach gibt es bereits seit einigen Tagen Gerüchte über einen Verkauf.

Angeblich will der französische Pay-TV-Anbieter Canal Plus TF1 übernehmen. Diese Gerüchte habe der Gründer von TF1 Martin Bouygues jedoch dementiert. Er sei „mit dem Sender emotional viel zu stark verbunden“, zitiert die FAZ den Gründer.
 
Jahrzehntelang beherrschte TF1 den französischen Fernsehmarkt mit Marktanteilen von meist über dreißig Prozent. Mitte des vergangenen Jahres prognostizierte der Sender sinkende Werbeeinnahmen und rutschte darauf erstmals unter die 30-Prozent-Marke. [ar]

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