BR: Sixt zahlt weniger Rundfunkbeitrag als 2012

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Der Autovermieter Sixt hatte am Montag angekündigt, wegen gestiegenen Kosten gegen den Rundfunkbeitrag mit allen Mitteln klagen zu wollen. Nun widerspricht der Bayerische Rundfunk dem Unternehmen jedoch: Sixt habe dieses Jahr weniger gezahlt als noch zu GEZ-Zeiten.

Der Bayerische Rundfunk hat mit Unverständnis auf die Ankündigung des Autovermieters Sixt reagiert, gegen den neuen Rundfunkbeitrag klagen zu wollen. „Die angenommene Mehrbelastung durch den Rundfunkbeitrag können wir nicht nachvollziehen, im Gegenteil, 2013 musste Sixt weniger zahlen als zuvor“, sagte eine Sprecherin am Montag. So habe der Konzern im ersten Quartal rund 70 000 Euro weniger zahlen müssen als Anfang 2012. „Auch in allen weiteren Quartalen des Jahres 2012 lag die Höhe der Rundfunkgebühren über der Höhe der Rundfunkbeiträge im ersten Quartal 2013.“ Sixt hatte wegen der Beitragsreform über höhere Belastungen geklagt.

Laut Sixt lassen sich die Zahlen allerdings nicht vergleichen, denn der Konzern habe gegenüber dem Vorjahr seine Flotte angesichts der schwächeren Konjunkturaussichten deutlich verkleinert. Das erkläre die geringere Höhe. Insgesamt werde es teurer, denn die Abgabe pro Auto sei von 5,76 Euro auf 5,99 Euro im Monat gewachsen. Wachse in besseren Zeiten die Flotte wieder, steige auch die Abgabe weiter an. Zudem müsse für hunderte Vermietstationen die neue sogenannte Betriebsstättenabgabe gezahlt werden, obwohl es dort weder Fernseher noch Radios gebe, monierte Sixt. [dpa/hjv]

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