Bremer Fernsehpreis: NDR und WDR für Beiträge geehrt

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Die ARD hat am Freitagabend in Bremen Sendungen des Norddeutschen Rundfunks (NDR) und des Westdeutschen Rundfunks (WDR) mit dem Bremer Fernsehpreis 2011 ausgezeichnet.

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Der WDR wird für eine „Aktuelle Stunde“ aus Düsseldorf mit dem Preis fürdie beste Sendung ausgezeichnet. Als besten Einzelbeitrag bewertete dieJury unter Vorsitz von „Hart aber Fair“-Moderator Frank Plasberg einen Nachruf desNDR-Landesfunkhauses Schleswig-Holstein. Lobend erwähnt wurden außerdem die Sendungen „Hallo Niedersachsen“ (NDR) und „Hier und heute“ vom WDR.

Der Bremer Fernsehpreis wird seit 1974 verliehen und wird in diesem Jahr zum 28. Mal vergeben. Er ist mit 3000 Euro dotiert und gilt den Angaben zufolge als maßgebliche Auszeichnung für regionale Fernsehprogramme. Zahlreiche TV-Autoren hatten unter dem Motto „Kurz vor Schluss: Wennetwas zu Ende geht“ Beiträge unter anderem zu den Themen Kindheit,Schule, Ehe und Leben eingereicht.
 
Die Jury unter Leitung von des Journalisten Frank Plasberg entschied am 18. November über die Siegerbeiträge der Kategorien „GanzeSendung“ und „Einzelner Beitrag“. Weitere Mitglieder desGremiums waren Birgitta Weber (SWR), Maria Gresz (Spiegel TV), PeterFritz (ORF) und Christian Dröse (ARD/ZDF-Medienakademie). „Wir waren uns schnell einig“, erklärte Plasberg zu den Jury-Entscheidungen, „So leicht hatten wir es noch nie.“
 
Die prämierten Beiträge „leuchteten dieses Jahr besonders hell“, so Plasberg weiter, „weil es im Fernsehen auch immer mehr Dutzendware gibt“. Nach seiner Einschätzung verändere sich die regionale TV-Kultur zunehmend. Es herrsche ein starker Kontrast zwischen „Schnellschüssen, die mit Mangel an Zeit und Geld produziert werden, undwirklich gut und stark erzählten Stücken“. [rh/dpa]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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