Briefkopf-Affäre: MDR entlässt Unterhaltungschef Udo Foht

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Offiziell will der MDR erst Ende August über das Schicksal des suspendierten Unterhaltungschefs Udo Foht, entscheiden. Medienberichten zufolge ist die Entlassung des 60-Jährigen, dem dubiose Finanzpraktiken vorgeworfen werden, allerdings sicher.

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Fohts Stelle soll nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Focus“ ARD-weit ausgeschrieben werden. Intern hatte Foht eingeräumt, in zahlreichen Fällen Geld von Privatpersonen geborgt und die Kredite auf MDR-Geschäftspapier quittiert zu haben, angeblich, um Produktionen vorzufinanzieren. Im Sender wird diese Rechtfertigung als unglaubwürdig angesehen.

Fohts mutmaßlicher Amtsmissbrauch ist durch hausinterne Untersuchungenaufgeflogen. Diese waren eine Folge der Aufarbeitung des Skandals beimKika, der unter MDR-Federführung steht. Den entscheidenden Hinweis habeder Chef einer Produktionsfirma gegeben, bei der sich Foht Geldausgeliehen hatte. Das bestätigte MDR-Sprecher Dirk Thärichen (DIGITALFERNSEHEN.de berichtete). [js]

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