Briten sind führende Nation bei Digital-TV

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Ende 2005 erreichte die Verbreitung von digitalem Fernsehen in Großbritannien 69,4 Prozent.

Die vorläufigen Zahlen des Umsatzes bis Ende Februar 2006 deuten eine weitere Erhöhung auf 70 Prozent an, berichtet Ofcom und beruft sich dabei auf Ergebnisse der GfK.
 

Kein anderes westeuropäisches Land hat bisher die 50-Prozent-Marke überschritten. Mit 55 Prozent liegt die USA auf dem zweiten Platz der Weltrangliste.
 
Nach Ansicht von Ofcom hat sich der Fernsehmarkt in vielen anderen Nationen so entwickelt, dass relativ preiswerte analoge Mehrkanaldienste seit Jahrzehnten verfügbar sind und daher weit weniger Vertrauen in traditionelle analoge Netzwerke zum Empfang von TV -Programmen gesetzt wird.
 

In Amerika hätten beispielsweise rund 70 Prozent Haushalte Kabelfernsehen, davon bevorzugen etwa 33 Prozent digitale Mehrkanaldienste. Weitere 20 Prozent empfangen digitale Satellitenprogramme und nur 10 Prozent nutzen analoge Sendesignale. Die Abnahme von DTT-Tunern in den Vereinigten Staaten sei daher weit geringer als die von beipielsweise Freeview in Großbritannien. Die USA hat daher die Abschaltung des analogen Signals auf 2009 verschoben. Die US-amerikanischen Pläne zur Umstellung auf digitales Fernsehen sehen auch vor, jedem Haushalt zwei Gutscheine im Wert von je 40 US-Dollar für den Kauf von DTT-Boxen auszustellen. [sch]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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