Bundesliga-Übertragungen in Gefahr

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Bild: © victor217 - Fotolia.com
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Gucken Sky und die ARD – und damit auch viele Fans – womöglich in die Röhre? Die Corona-Maßnahmen drohen den TV-Produktionen am Wochenende einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Bedingt durch die Einordnung von München und Köln als Risikogebiete mutmaßt der „Kicker“ bezogen auf Sky und die „Sportschau“ der ARD, dass explizit diese beiden DFL-Vertragspartner, die in jenen beiden Städten ansässig sind, am kommenden Bundesliga-Wochenende vor gehörige Probleme logisitischer und redaktioneller Natur gestellt werden könnten. Das Hygienekonzept der Liga untersagt Leuten aus Städten und Gemeinden, in denen der Grenzwert überschritten wird, die Arbeit in, am oder ums Stadion herum – also auch Reporter und Produktionscrew.

Dem Bericht nach hat die DFL bereits eine Taskforce mit der Frage betraut, wie trotzdem sichergestellt werden kann, dass die gewohnten Standards der Berichterstattung gewährleistet werden können. Zügige Schnelltests sind wohl die naheliegendste Lösung. Ob diese jedoch rechtzeitig und in einem ausreichenden Umfang durchgeführt werden können, steht auf einem anderen Blatt.

Für alle Fußballfans bleibt zu hoffen, dass schnell eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung gefunden wird. Stadionpublikum könnte auf der anderen Seite trotzdem zugelassen werden. Dies wird nämlich einzig und allein von den jeweils zuständigen Gesundheitsbehörden reguliert und nicht vom Hygienekonzept der DFL.

Bildquelle:

  • Sport-Fussball-Stadion-Kamera: © victor217 - Fotolia.com

1 Kommentare im Forum

  1. Wo ist eigentlich das Problem, wenn Leute aus einem Risikogebiet in einem anderen Risikogebiet arbeiten? Hat man Angst, dass das Virus vermischt wird?
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