Der Arena-Deal: Aktienpaket gegen Arena-Rechte – auch für Sportsbars

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Premiere hat sich das Verbreitungs- und Vermarktungsrecht am Sender Arena und seinen Programminhalten bis 2017 gesichert. Der Satelliten-Distributionsvertrag mit Arena hat eine Laufzeit von zehn Jahren.

Noch länger gelten die erworbenen Marken-Lizenzen: Premiere kann die Marke Arena zur Präsentation und Vermarktung von Bundesliga-live-Angeboten bis Ende 2026 nutzen. Mit dem neuen Vertrag erwirbt Premiere auch die nationalen Arena-Vermarktungsrechte für Sportsbars – über Kabel und Satellit – und ein langfristiges, nicht-exklusives Lizenzrecht an der Marke Arena zur Präsentation und Vermarktung von Bundesliga-live. Außerdem betreut Premiere künftig im Auftrag von Arena technischen Betrieb, Service und Administration der Arena-Satellitenplattform.

Für das Arena-Rechtepaket gibt Premiere 16,4 Millionen neue Aktien an Arena aus. Damit halte Unity Media künftig 16,7 Prozent an Premiere und sei künftig dessen größter Einzelaktionär. Die Aktien werden unmittelbar nach Eintragung der Kapitalerhöhung ins Handelsregister von Arena an ein unabhängiges Finanzinstitut übertragen, das das Premiere Aktienpaket ausschließlich unter finanzwirtschaftlichen Gesichtspunkten verwaltet. Die Vereinbarung mit dem Finanzinstitut schließ „jegliche Einflussnahme von Arena auf die Unternehmenspolitik von Premiere“ aus. Das Finanzinstitut hat sich in Bezug auf das Premiere-Aktienpaket zu einer Halteperiode (Lock-up) von sechs Monaten verpflichtet. [sch]

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