Deutsche stehen Smart-Home-Technolgien skeptisch gegenüber

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Nutzer von Smart Home Geräten fühlen sich oft nicht sicher mit ihre Tools. Wie eine Umfrage zeigt, ist das Bedürfnis nach besserem Schutz vor Datenmissbrauch und Nutzern von Mikrofonen und Kameras groß.

68 Prozent der Menschen, die bereits ein Smart Home Gerät nutzen, haben erhebliche Bedenken um die damit einhergehende Sicherheit. Das belegt eine Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands. Ob Betrug, Datenklau oder heimliches Abhören, Nutzer wollen mehr Schutz.

Das Vertrauen in die eingebauten IT-Sicherheitsfunktionen könnte durch verschlüsselte Kommunikation, regelmäßige Updates und sichere Kennwörter gesteigert werden. Laut der Forsa-Umfrage seien sich User dabei durchaus bewusst, dass die Verantwortung darüber nicht allein bei den Herstellern zu suchen ist. Demnach seien sich 77 Prozent der Befragten darüber im Klaren, dass sie eine Mitverantwortung tragen.

Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands, sagt anlässlich des Safer Internet Days dazu: „Die eigenen vier Wände werden immer smarter und wir müssen sie vor digitalen Einbrechern schützen.“ Geräte mit schwachen Sicherheitsfunktionen können Hacker nutzen, Daten zu klauen, Software einzuschleusen oder auszuspionieren.

„Wir brauchen bei Smart-Home-Geräten einheitliche Sicherheitsstandards, deren Einhaltung von unabhängiger Stelle überprüft und mit einem entsprechenden Prüfzeichen dokumentiert wird“, fordert Buhler. [PMa]

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56 Kommentare im Forum

  1. Braucht überhaupt jemand SmartHome, außer als (nette) Spielerei??? Spielen ist immer mit Gefahren verbunden!!!
  2. Den Deutschen wird doch eh oft so vieles madig gemacht. Ist wie Onlinebanking was als Teufelszeug und immer gefährlich hingestellt wird. Darum geht es auch hier in Deutschland nicht mit modernen Technologien voran.
  3. Dieses neumodische Sprachgedöns, ist mir in der Tat zu dumm. Smart Home, nun ja, die Wirtschaft "braucht" halt wieder eine neue Sau, die sie durchs Dorf treiben kann. Eigentlich ist der Verbraucher jene Sau, insofern er es überhaupt noch merkt. Bin aber dafür, dass das jeder für sich selbst entscheiden sollte, nicht zu euphorisch hurra brüllend, sondern nüchtern analytisch jenes für sich ergründet. In Anbetracht meiner Abwägung - Aufwand/Nutzen in Relation zum dafür erforderlichen Zeitaufwand (sich ab und an darum kümmernd) aber auch zu den Kosten und Gefahren, werde ich jenes b.a.w. nicht nutzen. Da können die Amazon- oder Google Dinger für 5€ angeboten werden, will ich nicht. Um alles muss man sich kümmern, was in der Summe mir dann zu viel würde. Ich will es zu Hause nicht "noch technischer" haben, wo man ständig sich darum kümmern muss und sei es auch nur was Updates, Erweiterungen, Reparaturen usw. betrifft. Da hat man gegenwärtig schon mit Router/PC/Laptop/Smartphone/Tablet/AV Receiver/Receiver/Fernseher.... und deren Firmwareupdates genug zu tun. Denn irgendwann reicht es mir dann. "Haben fertig."
  4. Vielleicht sollte man den Leuten erklären, dass zu einem „smarten Home“ nicht zwingend eine Cloud-Lösung gebraucht wird. Alles was bei mir smart läuft, hat nichtmal einen Zugang ins Internet und funktioniert einwandfrei.
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