Die Digi-TV-Erfolgsstory geht weiter

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Jetzt wurde auch die kroatische Pay-TV-Plattform „Seemore SAT-Channel“ von dem führenden Pay-TV-Anbieter Osteuropas geschluckt.

Dies berichtete das kroatische Online-Portal satelitv.net am vergangenen Samstag. Die Seemore-Plattform wurde vor zwei Jahren von der Firma OIV aus der Taufe gehoben und ist seither im ehemaligen Jugoslawien sehr berühmt geworden. Dies ist wohl auch der Grund, warum die erfolgreiche Digi-TV-Plattform jetzt bei Seemore zugeschlagen hat.

Nachdem das erst zwei Jahre alte rumänische Pay-TV-Haus bereits in Ungarn, der Slowakei und Tschechien geradezu explodiert ist und dort bis zu 60 Sender zu attraktiven Preisen anbietet, will man jetzt wohl auch in den südosteuropäischen Markt expandieren. Denn auch für Seemore ist eine Expansion auf die Nachbarländer Slowenien, Bosnien und Herzegowina sowie Serbien und Montenegro geplant.

Die Seemore-Plattform wurde vor zwei Jahren von der Firma OIV aus der Taufe gehoben und ist seither im ehemaligen Jugoslawien sehr berühmt geworden. Dies ist wohl auch der Grund, warum die erfolgreiche Digi-TV-Plattform jetzt bei Seemore zugeschlagen hat. Nach Angaben der kroatischen Seite soll zwar der Name voraussichtlich beibehalten bleiben, dafür ändert sich aber fast alles weitere. Zum einen soll es Programmänderungen geben – die Pay-TV-Plattform soll auf zirka 30 TV-Programme aufgestockt werden.
 
Bei den 30 Sendern soll es sich mehrheitlich um internationale Spartensender handeln, laut satelitv.net will man 25 ausländischen Kanäle mit kroatischen Untertiteln ausstrahlen. Im Gespräch sind hier derzeit unter anderem HBO Adria, Discovery, Animal Planet, MTV Adria, Viaset Explorer und Jetix. Bei den fünf kroatischen Sendern soll es sich laut Recherchen des Online-Portals wahrscheinlich um HRT1, HRT2, Nova TV, HRT Plus sowie RTL Kroatien handeln.
 
Über die Programmänderung hinaus sind weitere grundlegende Veränderungen angedacht. Diese reichen von einem Frequenzwechsel – Seemore soll zukünftig auf Intelsat 1 Grad West senden – bis zum Wechsel des Verschlüsselungssystems hin zu Nagravision 2. Für den Kunden bedeutet dies natürlich, dass neue Receiver angeschafft werden müssen. Ob Seemore den Kauf dieser Geräte subventioniert, steht laut satelitv.net derzeit noch nicht fest. Dafür sollen die neuen Betreiber angekündigt haben, dass das Abo künftig ähnlich viel kosten soll wie bisher. [lf]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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