Digitaler Umstieg im Kabel bis 2010 nicht realisierbar

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Der Anteil der deutschen Fernsehhaushalte, die digitales Fernsehen empfangen können, ist gegenüber dem Vorjahr von 31,6 Prozentauf 40 Prozent gestiegen. Die Übertragungswege haben sich allerdings unterschiedlich entwickelt.

Laut dem Digitalisierungsbericht 2007 weist der wichtigste Übertragungsweg, das Breitbandkabel, die geringste Steigerung der Digitalhaushalte und den kleinsten Anteil auf. Nur 16,2 Prozent der Kabelhaushalte haben auch einen digitalen Empfänger. „Die Zielmarke 2010 für den vollständigen Umstieg auf digitale Übertragung kann für das Kabel nicht mehr erreicht werden“, schloss Hege.
 
Am weitesten ist die Digitalisierung beim Antennenfernsehen vorangeschritten, so der Bericht weiter. 86 Prozent der terrestrischen Haushalte empfangen digital. Die Terrestrik hat auch ihren Anteil an den Übertragungswegen von 9,2 Prozent auf 11,5 Prozent steigern können.

Signifikant fällt allerdings der Unterschied zwischen Gebieten, in denen man auch private Programme über DVB-T empfangen kann – dort liegt der Anteil zwischen 9 und 16 Prozent – und Regionen, in denen es nur öffentlich-rechtliche Programme gibt, aus.
 
Beim Satellitenfernsehen ist der Anteil der Digitalhaushalte auf über 57 Prozent gestiegen, von denen ca. 40 Prozent einfache Free-to-Air-Boxen haben. Mit über 60 Prozent der Digitalhaushalte ist das Satellitenfernsehen Marktführer bei der Digitalisierung.
 
 
 [sch]

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