Digitalisierung Schwerpunkt im LfM-Haushalt 2017

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Zum Ende des Jahres werden bei den Medienanstalten die Finanzpläne für 2017 besprochen, auch die Ladesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) macht hier keine Ausnahme. Die Schwerpunkte liegen dabei auf der Digitalisierung und der Förderung kleinerer Medien.

Im Jahr 2017 kalkuliert die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) mit Erträgen von 17,1 Millionen Euro. Das geht aus dem am Freitag von der Medienkommission der LfM verabschiedeten Haushalt für das kommende Jahr hervor. Im Vergleich zu den letzten Jahren muss die Medienanstalt somit mit weniger Geld auskommen als in der Vergangenheit.

„Auch für die LfM wachsen, finanziell gesehen, die Bäume künftig nicht in den Himmel“, betont daher LfM-Direktor Jürgen Brautmeier. „Wir müssen sicherstellen, dass die LfM in Zukunft auch mit geringerem Etat ihren Aufgaben nachkommen kann.“ Ein Grund für die sinkenden Mittel ist auch der landesrechtlich gekürzte Anteil am Rundfunkbeitrag, der statt 55 Prozent nur noch 50 Prozent beträgt.
 
Dennoch sollen auch 2017 wieder zahlreiche Projekte unterstützt werden. So liegen die Schwerpunkte auf der Förderung der Medienkompetenz, der Forschung, der Bürgermedien und der Digitalisierung in Nordrhein-Westfalen. Auch der lokale und regionale Journalismus sollen über die LfM-Stiftung „Vor Ort NRW“ vorangebracht werden. [buhl]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

1 Kommentare im Forum

  1. Es wird mal Zeit, dass die freien UKW Frequenzen in NRW endlich in einer öffentlichen Sitzung vergeben werden. Die LfM eiert da schon seit Jahren herum. Wenn die schon dazu unfähig sind, wie soll das mit der Digitalisierung klappen?
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