Discovery Geschichte: „Suchen beständig nach neuen, spannenden Geschichtsprogrammen“

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Leipzig – Als „TV-Premiere des Jahres“ wurde beim diesjährigen Mira Award die unterhaltsame Geschichts-Doku „Terry Jones im Mittelalter“ des Senders Discovery Geschichte ausgezeichnet.

Das ebenso witzige wie informative Programm, das durch Ex-Monty-Python-Mitglied Terry Jones entwickelt wurde, findet Ende Oktober eine indirekte Fortsetzung im Rahmen des Themenabends „Terry Jones – Die wahre Geschichte der Lust“. Zudem startet noch in diesem Jahr eine neue Reihe mit russischen Dokumentationen des TV Channel Russia, wie Marc Rasmus, Programmdirektor bei Discovery Networks Deutschland, im Gespräch mit DIGITAL FERNSEHEN ankündigt.

DIGITAL FERNSEHEN: Herr Rasmus, zunächst möchten wir Sie für den Erhalt des Mira Awards 2008 in der Kategorie „TV-Premiere des Jahres“ für die Sendung „Terry Jones im Mittelalter“ beglückwünschen. Waren Sie über die Auszeichnung überrascht?
 
Marc Rasmus: Wir waren sehr glücklich über die Auszeichnung für Discovery Geschichte, da uns der Sender besonders am Herzen liegt. Wir haben ihn 2005 in Deutschland gegründet und eine eigene Marke und eine eigene Programmstrategie entwickelt, die es weltweit bei Discovery noch nicht gab. Mit viel Sorgfalt ist seitdem ein Programm gemacht worden, das zu dem besten gehört, was es derzeit im Geschichtsfernsehen gibt. Der Mira Award bestätigt dies eindrucksvoll.
 
DF: Nehmen Sie den Mira Award als Ansporn, um bestehende Programme weiter zu verbessernund auszubauen? Falls ja, welche Programme betrifft dies konkret?
 
Marc Rasmus: Selbstverständlich ist der Mira Award für uns Bestätigung und Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Wir suchen beständig nach neuen, spannenden Geschichtsprogrammen und gehen Kooperationen mit namhaften Anbietern von historischen Dokumentationen ein. Erst kürzlich ist es uns als erstem privatem Sender gelungen, einen umfangreichen Programmvertrag mit dem NDR/Studio Hamburg abzuschließen. Seit geraumer Zeit bestehen zudem Kooperationen mit Spiegel TV und der BBC, die ja auch „Terry Jones im Mittelalter“ produziert hat.
 
DF: Gibt es Pläne, ähnliche Formate wie „Terry Jones im Mittelalter“ zu etablieren? Ist gar eine Fortsetzung denkbar?
 
Marc Rasmus: Formate, die Geschichte auf unterhaltsame und anschauliche Art erklären, sind fester Bestandteil unseres Programms. Terry Jones ist natürlich besonders herausragend, da er auf unnachahmliche Art und mit einer großen Portion britischen Humors an die Dinge herangeht. Wir haben noch weitere Produktionen mit ihm im Programm. So zeigen wir am24. Oktober in Rahmen eines Themenabends „Terry Jones – Die wahre Geschichte der Lust“.
 
DF: Mit welchen Innovationen dürfen die Zuschauer im nächsten Jahr rechnen?
 
Marc Rasmus: Bereits in diesem Jahr startet eine ungewöhnliche und vollkommen neue Reihe mit russischen Dokumentationen von TV Channel Russia, die das erste Mal in Deutschland und zum großen Teil in Europa zu sehen sein werden. Darunter sind Programme wie „Krieg der Spione – Der Kreml schlägt zurück“ über Geheimdienste im 20. Jahrhundert oder „Die Hunde-Kosmonauten von Baikonur“ über einen traurigen Aspekt der sowjetischen Raumfahrt. Im nächsten Jahr erwartet die Zuschauer eine große Sonderprogrammierung über den Amerikanischen Bürgerkrieg oder ein ganz neues Programm über das private Leben der ägyptischen Pharaonen, das in deutscher Erstausstrahlung zu sehen sein wird.
 
DF: Herr Rasmus, vielen Dank für das Interview. [cg]

Das Interview gibt die Meinung des Interviewpartners wieder. Diese muss nicht der Meinung des Verlages entsprechen. Für die Aussagen des Interviewpartners wird keine Haftung übernommen.

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