Elektronikkonzern NEC baut weltweit 10 000 Stellen ab

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Der japanische Elektronikkonzern NEC trennt sich angesichts roter Zahlen weltweit von 10 000 Mitarbeitern. Als Hauptgründe für das große Ertragsdefizit nannte das Unternehmen, das unter anderem Heimkino-Projektoren entwickelt, die Flutkatastrophe in Thailand sowie den starken Yen.

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Wie das Unternehmen am Donnerstag bekanntgab, fallen im Zuge von Umstrukturierungen zur ersten Hälfte des Jahres 2013 von den weltweit 110 000 Stellen im Ausland 3000 und im Inland 7000 Arbeitsplätze weg. Zugleich korrigierte der Konzern seine Ertragsprognose für das noch bis zum 31. März laufende Gesamtgeschäftsjahr drastisch nach unten und geht nun von einem Nettoverlust von 100 Milliarden Yen (etwa 985 000 Euro) aus, im Gegensatz zu einem noch Ende Oktober anvisierten Gewinns von 15 Milliarden Yen.

Als Faktoren wurden unter anderem die Flutkatastrophe in Thailand und der starke Yen genannt. Der Umsatz dürfte sich auf 3,1 Billionen Yen statt rund 3,3 Billionen Yen belaufen, hieß es weiter. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres fiel unterm Strich ein Minus von 97,5 Milliarden Yen nach einem Fehlbetrag von 53,6 Milliarden Yen im Vorjahr an. Der Umsatz verringerte sich zum Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozent auf 2,1 Billionen Yen. [dpa/sv]

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