Eröffnet Online-Händler Amazon bald eigene Kaufhäuser?

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Amazon
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Der weltgrößte Onlinehändler Amazon will in den USA laut einem Medienbericht größere Ladengeschäfte im Stil von Kaufhäusern aufmachen.

Die ersten Filialen sollen in Kalifornien und Ohio an den Start gehen, schrieb das „Wall Street Journal“ am Donnerstag unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Amazon wollte dies auf Nachfrage allerdings nicht bestätigen. „Wir kommentieren Gerüchte und Spekulationen nicht“, sagte eine Unternehmenssprecherin. 

Ganz überraschend käme ein solcher Vorstoß indes nicht. Amazon ist zwar als Allesverkäufer im Internet groß geworden, mischt aber schon seit einigen Jahren auch den klassischen Einzelhandel immer stärker auf. Der 1994 von Starunternehmer Jeff Bezos gegründete Konzern betreibt unter Marken wie Amazon Fresh und Go Ketten für Lebensmittel und hat auch kleinere Ladengeschäfte für Bücher und andere Produkte. Außerdem gehört Amazon die US-Supermarktkette Whole Foods. 

Durch größere Ladengeschäfte könnte Amazon auch sein Kleidungs-, Haushalts- und Technikangebot stärker außerhalb des Internets platzieren. Dem „Wall Street Journal“ zufolge wären die Filialen mit einer Fläche von rund 30 000 Quadratfuß (knapp 2790 Quadratmeter) deutlich größer als Amazons bisherige Einzelhandelsgeschäfte, aber wesentlich kleiner als durchschnittliche Kaufhäuser in den USA. Konkrete Angaben zum Zeitplan enthielt der Bericht 

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13 Kommentare im Forum

  1. Wenn man da nicht echte Beratung implementiert, ist das als reiner Kistenschieber nicht wirklich sinnvoll. Also der Mehrwert ggü Online sollte schon darstellbar sein.
  2. Dort hätte Amazon endlich eine Möglichkeit die ganzen Rücksendungen (ohne aufwendige Prüfungen) an dem Mann zu bringen. Gekauft wie gesehen fertig.
  3. Taugen eigentlich nur als Abholstationen. Das klassische Warenhaus der 70iger Jahre ist tot.
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