Hamburg – Mit dem iPhone hat Apple zweifellos ein Kultobjekt in Sachen Telefonie auf den Markt gebracht.
Allerdings scheint sich zumindest in Deutschland der Erfolg des Telefons nicht so recht einstellen zu wollen. Wie die „Financial Times Deutschland“ mit Bezug auf Brancheninsider berichtet, laufe der Verkauf des iPhone nur schleppend.
Lediglich rund 700 Geräte würden im Weihnachtsgeschäft täglich an die Kunden der Telekom-Tochter T-Mobile gebracht. Das sei deutlich weniger, als erwartet. Während Apple mit 30 Prozent an den Telefonieumsätzen beteiligt sei, ruhe die Hoffnung nun auf den Datendiensten, die zum Vertragspaket dazugehören.
Hatte T-Mobile das Gerät während des Rechtsstreits mit Vodafone ohne Vertrag zu einem Preis von 999 Euro angeboten, wird nun die Strategie mit 399 Euro bei Vertragsbindung fortgesetzt. Im Vergleich zu Vertragsangeboten mit anderen Handy ist dies noch relativ teuer und dürfte deshalb so manchen deutschen Apple-Fan vor einem Vertragsabschluss zurückschrecken lassen. [ft]
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