EU-Kommission erlaubt Vodafone-Fusion

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Vor einem Jahr sorgten die Gespräche zwischen Vodafone und Liberty Global für großes Aufsehen. Zu einer Fusion ist es nicht gekommen. Doch zumindest im Kleinen werden die beiden Konzerne nun doch zueinander finden.

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Im Jahr 2015 gab es eine regelrechte Welle an Fusionen von Kabelanbietern, sowohl in den USA als auch in Deutschland. Als dann Gespräche zwischen Vodafone und Liberty Global bekannt wurden, war bereits die Rede vom nächsten Mega-Deal, hatte der britische Telekommunikationsanbieter doch in Deutschland Kabel Deutschland übernommen, während Unitymedia zum US-Kabel-Riesen von John Malone gehört. Eine Fusion kam letztlich nicht zustande, allerdings wurde über den Austausch von Geschäftsteilen gesprochen. Zumindest in den Niederlanden näherten sich die Branchenriesen einander an, denn nun genehmigte auch die EU-Kommission am Mittwoch die Fusion von Vodafone mit der Liberty-Tochter Ziggo.

Das neu entstehende Unternehmen soll ein 50/50-Joint-Venture zwischen Vodafone und dem niederländischen Kabelnetzbetreiber werden. Der Grund für die Untersuchung der EU-Kommission waren Sorgen, das die Fusion die Vorteile, die der Eintritt von Vodafone in den niederländischen Telekommunikationsmarkt mit sich brachte, wieder wegfallen würden. Diese Sorgen konnten aber von Vodafone zerstreut werden.
 
„Der Telekommunikationsmarkt ist von strategischer Bedeutung für unsere digitale Gesellschaft“, erklärte EU-Kommissarin Margrethe Vestager in einer Pressemeldung. „Die Verpflichtungen, die Vodafone anbietet, garantieren, das die niederländischen Kunden weiterhin konkurrenzfähige Preise und eine gute Auswahl haben werden.“[buhl]

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