EU-Richtlinien für Mobil-TV gefordert

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Brüssel – Die Unternehmen der Mobil-TV-Branche fordern die europäischen Telekommunikations- und Medienregulierer sowie die Europäische Kommission zur Umsetzung von Frequenzrichtlinien auf.

Wie das Broadcast Mobile Convergence Forum am 21. Februar berichtete, appellierte die Interessengemeinschaft an die Europäische Kommission, damit sie regulatorische Initiativen für mobiles Fernsehen ergreift sowie einen neuen Ansatz zu unternimmt, um Frequenzen für derartige Dienste zugänglich zu machen.

Die kommerzielle Einführung digitaler mobiler Fernsehdienste in Europa sei aus technischer Sicht heute möglich, meint das BMCO-Forum. Auf nationaler Ebene wird zunächst ein Multiplex im UHF-Band benötigt, das jedoch gegenwärtig nicht zur Verfügung steht und in einer Reihe von Ländern erst nach dem endgültigen Übergang zur digitalen terrestrischen Übertragung in den Jahren 2010-2012 verfügbar sein wird.
 
Für die im BMCO-Forum und im IPDC Forum vertretene europäische Industrie ist eine Verzögerung bis zu diesem endgültigen digitalen Übergang kein akzeptabler europäischer Ansatz. Ihrer Meinung nach würde dies den Vorsprung gefährden, den die europäische Industrie in der Standardisierung beim mobilen Fernsehen, insbesondere bei DVB-H, und in den entsprechenden europäischen Forschungsprojekten erreicht hat.
 
Daher fordert das BMCO-Forum, die EU solle durch ihre Einflußmöglichkeiten helfen ein spezielles Radio-Band für mobile Fernsehdienste in Europa zu etablieren. Da es ökonomisch nicht sinnvoll wäre, industrielle Produkte für nationale Märkte zu entwickeln, müsse man mindestens europaweit agieren. [sch]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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