Fachverband kritisiert Personalpolitik bei Sat.1

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Berlin – Positive Konzernergebnisse bei ProSiebenSat.1 geben Anlass zur Kritik – vor allem in Hinsicht auf die Personalpolitik des Unternehmens.

Der Deutsche Journalisten Verband hält den „Stellenabbau im großen Maßstab“ bei Sat.1 für „unakzeptabel und arbeitnehmerfeindlich“. Mit einem um 12 Prozent auf 128 Millionen Euro gestiegenen Konzernumsatz sei die derzeitige Vorgehensweise nicht hinnehmbar.
 
„Vor dem Hintergrund dieser Zahlen bleibt nur eine Einschätzung: Die neuen Eigentümer wollen die Sendergruppe finanziell ausbluten – ohne Rücksicht auf die Mitarbeiter und die Qualität der Programme“, stellte Michael Konken, Vorsitzender des DJV-Bundesverbandes fest.
 
Der Fachverband wirft den Eigentümern „profitorientiertes Denken und fehlende soziales Verständnis“ vor. Seitens des Betriebsrates wurde dem DJV mitgeteilt, dass das Unternehmen eine Massenentlassungsanzeige in Berlin verschickt habe, die den Stellenabbau ganz offen mit dem Wunsch nach mehr Profit begründe, erklärte der Verband in einer Pressemitteilung.
 
Konkens Kritik: „Dass es bei Medienunternehmen nicht nur auf die absoluten Zahlen, sondern auch auf die Inhalte, die den Bürgern geboten werden, ankommt, haben die Finanzinvestoren an der Spitze der Gruppe bisher nicht verstanden.“[ft]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

1 Kommentare im Forum

  1. AW: Fachverband kritisiert Personalpolitik bei Sat.1 Ich glaube das interessiert sat.1 einen feuchten ***** was die kritisieren
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