FRK kämpft um Bundesliga

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Lauchhammer – Unabhängige mittelständische Kabelnetzbetreiber fordern Kooperation von Unity Media.

Wie die FRK bekannt gab, hat die Tochterfirma Arena der neuen Holding Unity Media, die die Kabelnetze von Ish, Iesy und Telecolumbus besitzt, bislang kein Gesprächs- und Verhandlungsangebot an die unabhängigen mittelständischen Kabelnetzbetreiber zur Einspeisung der künftigen Fußball-Bundesligaspiele ab Sommer 2006 vorgelegt.

Der neue Rechtevermarkter kann damit nicht die vertragliche Vorgabe gegenüber der Deutschen Fußball Liga (DFL) einhalten, wonach rund 40 Prozent aller Fernsehhaushalte für den Empfang der Spielberichte technisch gerüstet sein müssten. Außerdem fehlten ihnen aus der Pay-TV-Vermarktung die notwendigen Erlöse, um die Gesamtkosten der Bundesligarechte von über 700 Millionen Euro während der Vertragslaufzeit zu refinanzieren.
 
Die unabhängigen Netzbetreiber, maßgeblich im Kabelverband FRK organisiert und für mehr als die Hälfte der deutschen Kabelhaushalte mit rund 28 Millionen verantwortlich, fordern deshalb Unity Media/Arena auf, ein schlüssiges Konzept für die Vermarktung der Fußball-Bundesliga-Übertragungen und der damit verbundenen Set-Top-Boxen-Strategie anzubieten. Sollte sich Unity Media ähnlich wie Premiere als exklusiver Programmanbieter positionieren wollen, will der FRK den Bundesliga-Deal kartellrechtlich prüfen lassen.
 
 [sch]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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