Geldbuße für UPC in Tschechien

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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In Tschechien muss der international tätige Kabelnetzbetreiber UPC eine Geldstrafe von umgerechnet 40 000 Euro zahlen. Die Strafe wurde fällig, weil der Anbieter seine Kunden nicht ausreichend über Änderungen in der Preisstruktur informiert haben soll.

Der Kabelnetzbetreiber UPC muss in Tschechien eine Geldstrafe in Höhe von einer Million Tschechischer Kronen (zirka 40 000 Euro) zahlen. Wie das Online-Portal „Broadband TV News“ am heutigen Donnerstag berichtete, wurde die Geldbuße von der zuständigen tschechischen Aufsichtsbehörde verhängt, weil es der Anbieter versäumt hatte, seine Kunden über Änderungen in der Preisstruktur zu informieren. Demnach habe UPC vor kurzem damit begonnen die Gebühren für Set-Top-Boxen und Modems separat abzurechnen, während diese zuvor in der monatlichen Gebühr für die gebuchten Pakete enthalten gewesen seien.

UPC hat laut „Broadband TV News“ Berufung gegen die Strafe eingelegt. Ein Sprecher des Unternehmens wird zudem mit der Aussage zitiert, dass es für die Kunden auf lange Frist günstiger sei, die Empfangsgeräte zu kaufen, als diese zu mieten. In Tschechien ist UPC, das in Deutschland über die Unitymedia Kabel BW vertreten ist, mit über 1,2 Millionen versorgten Haushalten im zweiten Quartal 2012 der derzeit größte Kabelnetzbetreiber. Über 418 000 Haushalte empfangen das Programmangebot des Anbieters digital.     [ps]

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1 Kommentare im Forum

  1. AW: Geldbuße für UPC in Tschechien Oh...oh...oh...40.000 Euro. Ich glaube, die kommen vor Lachen nicht mehr in den Schlaf. Aber das war ja bei den deutschen LMA und 9Live ähnlich.
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