Gema will mehr Geld für optische Medien

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Berlin – Die Zentralstelle für private Überspielungsrechte verlangt von Herstellern und Importeuren optischer Speichermedien neue Tarife. Durchschnittlich sollen die Abgaben steigen, am höchsten für Blu-ray Discs.

Die Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ) verlangt neue Tarife für optische Medien. Am höchsten fällt die Abgabe für Blu-ray-Rohlinge (25 Gigabyte) aus: Je Stück sollen 3,473 Euro an die Gema abgeführt werden. Aber auch DVD- und CD-RW-Rohlinge sollen teurer werden. Lediglich CD-R-Rohlinge sollen billiger werden.
 
Gegen diese Erhöhungen hat sich der Informationskreis Aufnahmemedien ausgesprochen. Die von der ZPÜ im Bundesanzeiger vorgeschlagenen Tarife seien keineswegs das Ergebnis einer Verhandlung, so wie das im Urheberrecht (Paragraf 12 und 13a UrhWG) gefordert werde. Für zwei Bereiche, Audio-CD und Blu-ray, seien nicht einmal die gesetzlichen Voraussetzungen für die Erhebung einer Abgabe geklärt. Außerdem sei der Informationskreis Aufnahmemedien darüber bisher nicht informiert worden.
 
Wie das IT-Portal ZDNet.de berichtet, hatte es in der Vergangenheit bereits Verhandlungen zwischen der Gema und dem Informationskreis Aufnahmemedien gegeben. Diese waren aber gescheitert. Derzeit liege der Fall bei der Schiedsstelle des Deutschen Patent- und Markenamts. [mw]

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49 Kommentare im Forum

  1. AW: Gema will mehr Geld für optische Medien Mich wundert es doch das noch keine Abgaben auf USB Sticks, SD Karten etc. gemacht werden...
  2. AW: Gema will mehr Geld für optische Medien Wird im Gegenzug das kopieren dieser Medien legalisiert?
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