Update: Zigtausend weitere Haushalte mit letzter Chance auf Gratis-Glasfaser der Telekom

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Die Deutsche Telekom legt an nun neun verschiedenen Standorten laut eigenen Angeben den Endspurt beim Verlegen der Glasfaser ein. Wer einen Hausanschluss haben möchte, muss dafür die Erlaubnis erteilen.

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Anfang vergangener Woche kündigte die Telekom an, der Glasfaserausbau für tausende Haushalte sei an verschiedenen Standorten fast abgeschlossen. Konkret umfasst das derzeit die Orte Fulda-Kohlhaus (rund 2.300 Haushalte), Meerbusch Brüderich (rund 1.900 Haushalte), Trier Nord (rund 9.500 Haushalte), Verl (rund 360 Haushalte), Emsdetten West (rund 5.120 Haushalte), rund 3850 Haushalte in Eschborn sowie rund 10.770 Haushalte in Unterschleißheim. Die ersten Kundinnen und Kunden sollen jeweils bereits mit 1 Gigabit pro Sekunden surfen können, teilt der Konzern mit.

[Update zum Glasfaser-Ausbau der Telekom im Südwesten vom 24. Februar:]

Mittlerweile sind acht weitere Regionen von der Telekom genannt worden, in denen es ebenfalls in den Endspurt beim Verlegen der Glasfaser-Anschlüsse geht. Die mehr als 20.000 Haushalte liegen im Südwesten Deutschlands und haben allesamt eine Frist bis zum 10. April gesetzt bekommen. In alphabetischer Reihenfolge: Backnang (1.820 Haushalte), Ditzingen (3.950 Haushalte), Gemmrigheim (1.335 Haushalte), Gerlingen (3.220 Haushalte), Korntal-Münchingen (6.110 Haushalte), Plochingen (1.685 Haushalte), Schönaich (820 Haushalte) und Wendlingen am Neckar (2.420 Haushalte).

[Update zum Glasfaser-Ausbau der Telekom vom 14. Februar:]

Bis zum 14. Februar 2022 hatte die Telekom weitere Regionen nachgereicht, in denen knapp 50.000 weitere Haushalte angesprochen sind. Dabei handelt es sich um die Stadt Laatzen bei Hannover (8.150) und gleich vier Stadtteile von Berlin (36.000 Haushalte im Hansaviertel, Karlshorst, Siemensstadt und Weißensee Südwest). bey

Alle weiteren Anschlüsse sollen nach und nach folgen, sofern der Telekom eine Genehmigung für die Hauszuführung erteilt wurde. Wo sie nicht vorliegt, können die Häuser nicht an das Glasfasernetz angeschlossen werden und die Glasfaser läuft am Haus vorbei. Voraussetzung ist die Buchung eines Glasfaser-Tarifs, erklärt der Konzern. Wer die Buchung und die Genehmigung noch nachholen will, hat allerdings noch etwas Zeit. Die Telekom teilt folgende Fristen für die Anmeldung mit:

  • [UPDATE] Schönaich 10.04.2022
  • [UPDATE] Ditzingen 10.04.2022
  • [UPDATE] Gemmrigheim 10.04.2022
  • [UPDATE] Plochingen 10.04.2022
  • [UPDATE] Backnang 10.04.2022
  • [UPDATE] Korntal-Münchingen 10.04.2022
  • [UPDATE] Wendlingen am Neckar 10.04.2022
  • [UPDATE] Gerlingen 10.04.2022
  • Berlin-Hansaviertel 31.05.2022
  • Berlin-Karlshorst 31.05.2022
  • Berlin Siemensstadt 31.05.2022
  • Berlin Weißensee-Südwest 31.05.2022
  • Laatzen 30.04.2022
  • Fulda-Kohlhaus: 31.05.2022
  • Meerbusch Brüderich: 02.05.2022
  • Trier Nord: 30.04.2022
  • Verl: 10.04.2022
  • Emsdetten West: 10.04.2022
  • Eschborn: 10.04.2022
  • Unterschleißheim: 31.03.2022

Wer sich zu einem späteren Zeitpunkt dazu entschließt, die Immobilie an das Glasfasernetz anschließen zu lassen, soll laut Telekom die Kosten von 799,95 Euro jedoch aus eigener Tasche zahlen müssen. Außerdem betont die Telekom, dass auch Mieterinnen und Mieter den Anstoß zum Anschluss an die Glasfaser geben können. Man müsse einfach einen Glasfasertarif bei der Telekom buchen und das Unternehmen nimmt dann den Kontakt mit den Immobilienbesitzern oder der Hausverwaltung auf und klärt die Details. Für weitere Informationen zum Glasfaserausbau verweist der Netzanbieter auf die eigene Homepage.

Quelle: Deutsche Telekom

Bildquelle:

  • glasfaser-telekom-df: Marc-Steffen Unger/ Deutsche Telekom
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39 Kommentare im Forum

  1. Oh man, wird jetzt hier wegen jedem Kaff, bei dem Glasfaser ausgebaut wird, eine Pressemeldung gemacht?
  2. Bei der Telekom muss man das doch melden, die müssen doch die Konkurrenz versuchen einzuholen. Aber da es der "Endspurt" ist werden wohl die meisten leer ausgehen. ops:
  3. Es geht um eine Frist für die Anmeldung an bestimmten Standorten, um den Glasfaseranschluss kostenlos ins Haus zu bekommen. DF hat das wieder zu einer dramatisierten Effekthascherei Clickbait-Artikelüberschrift vewurschtelt.
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