Glasfaser: Verbände helfen Anbietern mit Schnittstelle

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Um den Breitbandausbau weiter voranzutreiben, unterstützen die Glasfaser-Verbände Telekommunikationsunternehmen im gesamten Bundesgebiet mit Vorleistungsprodukten. Dabei soll auch die automatisierte Standardschnittstelle helfen.

Der fortschreitende Ausbau des Glasfasernetzes ermöglicht es immer mehr Netzbetreibern, Telekommunikationsunternehmen eigene Vorleistungsprodukte anzubieten, was jahrzehntelang der Deutschen Telekom vorbehalten war. Diese Entwicklung wollen auch die Glasfaserverbände Buglas und VATM unterstützen und stellen den Marktteilnehmern die Wholesale-Orderschnittstelle S/PRI (Supplier/Partner Requisition Interface) in der Version 4.0 zur Verfügung.

Laut den Verbänden stellt die aktuelle Version „einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg in die Gigabit-Gesellschaft dar.“ Die Schnittstelle soll dazu dienen, das steigende Angebot durch den Breitband-Ausbau besser abzuwickeln. Zuletzt gaben Wilhelm.tel und 1&1 eine Zusammenarbeit bekannt, nachdem bereits Telefónica seit Jahren mit dem Norderstedter Glasfasernetzbetreiber kooperiert.
 
Für Buglas-Geschäftsführer Wolfgang Heer hat der sogenannte Wholebuy und Wholesale auf Glasfasernetzen viele Vorteile: „Die durch die Vermarktung erzielbaren zusätzlichen Deckungsbeiträge und die damit verbundene bessere Netzauslastung können wirkungsvoll zur Refinanzierung der hohen Investitionen für FTTB/H-Infrastrukturen beitragen.“
 
Beide Verbände gehen dabei von einer steigenden Zahl an Unternehmen aus, die künftig Wholesale anbieten werden, weshalb sowohl Buglas als auch VATM fordern, Investitionen vor allem in die Infrastruktur in den Gebieten zu verwenden, die über keine Breitbandversorgung verfügen. [buhl]

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