Graffiti- und Orangen-Angriff auf RBB-Reporter in Rigaer Straße

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Ein Reporterauto des RBB ist in Berlin attackiert worden: Der Sender verurteilt den Angriff – Strafanzeige gestellt.

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) hat nach einem tätlichen Angriff auf den Wagen eines Kamerateams in der Rigaer Straße in Berlin am Dienstag Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt.

Das Team war für die „Abendschau“ zu einem Interview mit dem CDU-Politiker Burkard Dregger in der Rigaer Straße verabredet. Schon während des Interviews wurde die Gruppe dabei von Unbekannten mit Orangen beworfen. Als das Team nach dem Dreh wieder abfahren wollte, aber wegen eines Verkehrshindernisses kurz stoppen musste, besprühten zwei vermummte Personen den Wagen mit Lackfarbe. Personen kamen nicht zu Schaden, das Team kehrte mit dem Wagen zum Sender zurück.

Gabriele von Moltke, Leiterin der „Abendschau“: „Wir werden diesen Vorfall nicht auf sich beruhen lassen, denn es geht eindeutig darum, freie Berichterstattung zu behindern und Journalistinnen und Journalisten sowie Gesprächspartner einzuschüchtern. Entsprechend ergreifen wir jetzt juristische Mittel, vor allem aber werden wir uns nicht vorschreiben lassen, wo wir wann mit wem sprechen oder drehen.“[bey]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

13 Kommentare im Forum

  1. Warum kann man in den Beitrag eigentlich nicht 1x das Wort "Linke" sehen ? Wenn es um Themen mit "rechten" geht, wird das Wort doch auch oft genug eingesetzt ?
  2. Weil digitalfernsehen 1:1 vom rbb kopiert hat Hier ausführlich: Vermummte greifen Kamerateam der rbb-Abendschau an
  3. Vermummte + Rigaer Straße Da muss man kein Raketen Wissenschaftler sein, um zu erkennen, das waren Linke. Aber den Journalisten war das scheinbar nicht klar
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