Großes Interesse an Premiere-Aktien

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Düsseldorf – Kurz vor dem Börsengang des Bezahlsenders Premiere zeigen vor allem ausländische Fondsinvestoren starkes Interesse an den Papieren.

Nach knapp einer Woche der Vorvermarktung, die noch bis zum 21. Februar läuft, sind außerhalb Deutschlands sehr positive Signale empfangen worden. Die Banken könnten die Anfragen kaum befriedigen, schreibt das Handelsblatt. Offenbar wollten ausländische Fonds ihre Position bei der Zuteilung bereits jetzt stärken, um auch zum Zug zu kommen. Deutsche Fonds beurteilen die Emission dagegen zurückhaltend, wie eine Handelsblatt-Umfrage ergab.
 
Banker berichteten, der Preisdruck sei weniger stark als bei vergangenen Emissionen. Aber vor allem von deutschen Fonds fehlte die erhoffte Nachfrage. Premiere-Vorstandschef Georg Kofler will mit dem Börsengang zwischen 600 Millionen und einer Mrd. Euro bis zur Erstnotiz am 9. März einsammeln. Wie viele Anteile zum Verkauf stehen, ist aber noch nicht bekannt.
 
Wie das Handelsblatt weiter schreibt, haben Banken für den Gesamtwert von Premiere bisher unterschiedliche Spannen genannt. Credit Suisse First Boston geht davon aus, dass Premiere zwischen 2,5 und 3,1 Mrd. Euro wert ist, die Hypovereinsbank veranschlagt den Wert auf 2,2 bis 2,6 Mrd. Euro. Die Bewertung ist deutschen Fonds zu hoch.
 [mg]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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