Illegaler Pay-TV-Empfang: Razzien in Portugal und Irland

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Dublin – Die Pay-TV-Branche verstärkt die Aktivitäten gegen die Schwarzseher. In Kooperation mit den Gesetzeshütern oder durch eigene Anti-Piraterie-Teams versuchen sich die Abo-Kanäle europaweit gegen schwarze Schafe in Kneipen oder Hotels zu wehren.

In Portugal hat die nationale Sicherheitsaufsicht für Lebensmittel und Wirtschaft (ASAE) eine breit angelegte Razzia durchgeführt. Im Mittelpunkt standen rechtliche Maßnahmen gegen Medienpiraterie und den illegalen Zugang zu Pay-TV-Signalen im Hotelgewerbe. TV Cabo Portugal hat mit den portugiesischen Behörden die Beschlagnahmungen vorbereitet.

Und auch BSkyB kämpft in Irland gegen unerlaubte öffentliche Vorführungen. In enger Zusammenarbeit zwischen BSkyB und UPC Irland wurde seit dem Jahr 2005 ein Anti-Piraterie-Team aufgebaut, dass sich für die Aufdeckung unerlaubter öffentlicher Vorführungen des Sky-Angebots einsetzt sowie die präventive Aufklärung professioneller Veranstalter umfasst.
 
Im Mittelpunkt der Arbeit des Teams stehen beispielsweise die Wiedergabe in Bars, Hotels oder auf anderen öffentlichen Plätzen, für die spezielle Vereinbarungen mit dem Programmveranstalter notwendig sind. Erreicht werden konnte laut eigenen Angaben eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit und eine signifikante Erhöhung der Abonnements-Einnahmen. In einigen Fällen wurde darüber hinaus eine strafrechtliche Verfolgung notwendig. [lf]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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