Internationale Dok-Filmwoche in Leipzig eröffnet

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Am Montag ist in Leipzig das 53. Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm eröffnet worden. Wie jedes Jahr wird die Messestadt zum Treffpunkt für politisch anspruchsvoller Filmproduktionen aus aller Welt.

Mit „Nostalgia for the light“ des Chilenen Patricio Guzmán wurde das Festival am Montagabend eröffnet. Der Film widmet sich der Atacama-Wüste, in der 33 Bergleute wochenlang auf ihre Rettung warteten, aus anderer Perspektive. Das Festival zeigt in diesem Jahr besonders viele Dokumentarfilme von Brennpunkten der Weltpolitik. Länderschwerpunkt der 2010er Ausgabe ist die Kaukasusregion. „Wir haben ein volles Programm und freuen uns, dass es ein starker Jahrgang ist“, sagte Festivaldirektor Claas Danielsen der Nachrichtenagentur dpa.

Bis zum Sonntag laufen 346 Filme aus 58 Ländern. Es gibt fünf Wettbewerbskategorien und insgesamt 71 000 Euro Preisgeld. Neu ist der Wettbewerb für dokumentarische Kurzfilme. Das Leipziger Festival ist das größte seiner Art nach dem Dokfestival im holländischen Amsterdam. Die Veranstalter rechnen mit 30 000 Besuchern bis zum Sonntag.

Rund 130 Filmemacher aus aller Welt haben ihr Kommen angekündigt, darunter Regisseure aus Armenien, Georgien, Brasilien, Kamerun, dem Libanon und dem Iran. „Es gibt viele politische Filme, die uns und dem Publikum ermöglichen, in das einzutauchen, was in der Welt passiert“, sagte der Festivalchef. [mw]

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