Ist der WDR-Intendant bereit für weniger zu arbeiten?

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Der Rundfunkbeitrag ist ein heiß diskutiertes Thema. Nun meldet sich der WDR-Intendant Tom Buhrow zu Wort. Er wäre bereit, über Gehälter zu sprechen

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„Die Angemessenheit meines Gehalts müssen andere beurteilen. Ich bin aber durchaus bereit, über mehr Zurückhaltung bei den Gehältern zu sprechen. Das bringt aber in der Summe nur dann was, wenn es alle betrifft.“ Buhrow verdient 399 000 Euro im Jahr und damit mehr als die anderen acht ARD-Intendanten. „Das ist viel Geld. Aber ich lege mein Gehalt ja nicht selbst fest. Es wird von den Gremien bestimmt – angesichts der Bedeutung und Verantwortung dieser Aufgabe.“

Tom Buhrow (59), seit fünf Jahren Intendant des Westdeutschen Rundfunks (WDR), könnte sich vorstellen, finanziell etwas kürzer zu treten. „Wir sind der größte Sender in der ARD, der zweitgrößte öffentlich-rechtliche in Europa“, sagte Buhrow in einem Interview der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). [dpa/tk]

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11 Kommentare im Forum

  1. och, der Arme. Kann sich gar nicht dagegen wehren, dass er zu viel Geld kriegt. Solche Sorgen möchte ich auch mal haben. Dann soll er eben 300.000 Euro spenden und das der Öffentlichkeit beweisen oder ähnliches.
  2. Wenn ich das immer wieder lese... 399.000 Euro Jahresgehalt (=33.250 pro Monat) - und manch einer in der Gesellschaft, der sich die 17,50 Euro im Monat schlicht nicht leisten kann finanziert diese Leute
  3. Da musste aber auch mal über den Tellerrand schauen und die Manager anschauen die Millionen verdienen und die Arbeiter die eigentlich den Erfolg der Firma bringen, im Vergleich dazu abgespeist werden. Soll dann noch gespart werden, ist der kleine Arbeiter der Dumme. Die Manager, wenn einer geht oder gehen muss weil man Bockmist gebaut hat, bekommt noch als Dankeschön eine Mega-Millionen-Abfindung.
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