Kolumbianische Regierung gängelt Pay-TV-Sender mit Sondersteuer

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Die kolumbianische Regierung will den nationalen Pay-TV-Veranstalten das Leben ab dem 1. Januar 2011 mit einer zusätzlichen Sonderabgabe und weiteren Regulierungen das Leben erschweren.

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Ab Jahresbeginn müssten Anbieter verschlüsselter Satelliten- und Kabelprogramme 7 Prozent ihres Einkommens an die nationale Fernsehkommission CNTV abführen, berichtete die Tageszeitung „El Universal“ am Mittwoch. Die bereits eingeführte Sondersteuer für Pay-TV-Unternehmen in Höhe von 10 Prozent bleibe unabhängig davon ebenfalls in Kraft, hieß es.

Die Regierung will die Bezahlfernseh-Branche darüber hinaus mit weiteren Kontrollmaßnahmen gängeln. Geplant sei die Pflicht zur regelmäßigen Vorlage von Wirtschaftsplänen und Informationen zum technischen Ausbau der Plattformen. Außerdem sollen bei ausstehenden Zahlungen an die CNTV Restriktionen greifen.

CNTV-Geschäftsführer Eduardo Osorio sagte gegenüber dem Blatt, die neuen Regelungen würden den Pay-TV-Markt nicht zwangsläufig einschränken. Man halte es aber für wichtig, dass die Medienunternehmen gewisse Anforderungen erfüllten, um ihren Aufgaben richtig nachkommen zu können. Auch die Auslagerung von Dienstleistungen an Drittunternehmen solle künftig unterbunden werden. [ar]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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