Kontrolleure bündeln bei Medieninhalten Kompetenzen

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Berlin – Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM) und die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) beschließen intensive langfristige Kooperation und Verzahnung der Prüfverfahren von Medieninhalten.

Die FSM und die FSF werden laut Angaben von FSM in Zukunft eng zusammenarbeiten. Das hätten die Vorstände beider Selbstkontrollen beschlossen. Hintergrund sei die fortschreitende Konvergenz der Medien, die ermögliche, gleiche Inhalte über verschiedene Vertriebskanäle abzurufen.

Neben der Zusammenführung der fachlichen Arbeit wollen FSM und FSF auch die unterschiedlichen Kompetenzen ihrer Prüfer aufeinander abstimmen und ihre Aktivitäten im Bereich Prävention und Medienpädagogik stärker koordinieren. Dazu wollen beide Einrichtungen so bald wie möglich eine gemeinsame Geschäftsstelle eröffnen.
 
Die FSM-Vorstandsvorsitzende Gabriele Schmeichel und der Vorstandsvorsitzende der FSF Czaja erklärten, dass bereits seit längerem über eine bessere Zusammenarbeit aller am Jugendschutz beteiligten Einrichtungen diskutiert werde. Mit den jetzigen Beschlüssen sei nun zum ersten Mal ein konkreter Schritt getan worden. Beide betonten, das Kooperationsmodell stehe auch für die FSK (Kino, Video, DVD) und die USK (Computerspiele) offen. [ar]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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